Nachhaltigkeit & Schöpfung

Belohnung für kontinuierliche Verbesserung

EMAS-Umweltsiegel für die Tagungshäuser der Diözese

Das Umweltmanagement der Tagungshäuser in der Diözese sowie des Priesterseminars in Rottenburg wurde erneut mit der anspruchsvollen EMAS-Registrierungsurkunde ausgezeichnet. Ebenso das Priesterseminar in Rottenburg. Regens Andreas Rieg (rechts) und Xaver Steidle, Geschäftsführer des Eigenbetriebs, halten vor dem Rottenburger Hirscherhaus stellvertretend zwei der verliehenen Umweltzertifikate in den Händen. Bild: Diözese Rottenburg-Stuttgart / Gregor Moser

Engagement für Nachhaltigkeit der Tagungshäuser und des Priesterseminars wird erneut mit dem EMAS-Umweltsiegel der EU ausgezeichnet.

Seit über 20 Jahren sind der Klimaschutz und die Bewahrung der Schöpfung ein kontinuierlicher Schwerpunkt der Arbeit der Tagungshäuser der Diözese Rottenburg-Stuttgart. “Diese Ausdauer wurde mit der Validierung nach dem Eco-Management and Audit Scheme, kurz EMAS, nun erneut belohnt”, sagte Stefan Schneider, Umweltreferent in der Hauptabteilung „Kirche und Gesellschaft“ des Bischöflichen Ordinariats, anlässlich der Zertifikatsübergabe in Rottenburg. Eine Vertreterin der IHK Reutlingen überreichte die Umweltzertifikate an die Leiterinnen und Leiter der Tagungshäuser und zusätzlich auch an das Priesterseminar, vertreten durch Regens Andreas Rieg.

Unbeirrt daran festhalten

„Besonders gewürdigt wurde, dass auch in wirtschaftlich schwieriger Zeit am Grundsatz der Bewahrung der Schöpfung festhalten wird. Die Tagungshäuser leisten mit ihrem Umweltengagement einen wertvollen Beitrag zur Realisierung des Ziels der Diözese Rottenburg-Stuttgart, bis zum Jahr 2040 klimaneutral zu werden“, stellte Schneider fest. Sein besonderer Dank galt daher allen Mitarbeitenden sowie den Hausleitungen und den Verantwortlichen im Priesterseminar, die alle unbeirrt daran festhalten, die Ziele des Klimaschutzes und der Nachhaltigkeit im täglichen Betrieb umzusetzen. „Das Besondere am Umweltmanagement nach EMAS ist der Grundsatz der kontinuierlichen Verbesserung. Die Mitarbeitenden der Häuser und Einrichtungen sind verpflichtet, kontinuierlich den Ist-Stand der Umweltbelastung zu bilanzieren“, stellte Schneider fest. Als weitere Schritte würden im Prozessverlauf jeweils neue Umweltziele erarbeitet und Verbesserungsmaßnahmen realisiert.

Ein Schaufenster der Kirche

„Es geht dabei um die Bereiche Energie und Klimaschutz, um umweltfreundlichen und nachhaltigen Einkauf, zum Beispiel von Lebensmitteln, um klimafreundliche Mobilität sowie die umweltfreundliche und naturgemäße Bewirtschaftung der Außenflächen.“ Die Kommunikation des Umweltengagements der Tagungshäuser und des Priesterseminars in der Umwelterklärung und durch begleitende Öffentlichkeitsarbeit sei ein weiterer Bestandteil des Umweltmanagements nach EMAS. Dieses Engagement werde regelmäßig von externen Umweltgutachtern vor Ort validiert. „Die Tagungshäuser sind ein Schaufenster der Kirche in der säkularen Gesellschaft, denn viele Gäste kommen aus dem nicht-kirchlichen Bereich. Sie erleben in den Häusern, dass die Kirche es ernst meint mit ihrem Engagement für Nachhaltigkeit und die Bewahrung der Schöpfung“, hielt Schneider abschließend fest.

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