Preisverleihung

Bewerbungsfrist für Stiftungspreis endet im Oktober

Mit großem Engagement wurde in Emeringen das sich in Familienbesitz befindende historische Flurkreuz mit seinen filigranen Gusseisen-Arbeiten und dem Kreuzgarten wiederhergestellt. Die Maßnahme wurde finanziell durch die diözesane Stiftung Wegzeichen-Lebenszeichen-Glaubenszeichen gefördert. Die Fertigstellung erfolgte in diesem Jahr. Foto: privat

Die Diözesane Stiftung Wegzeichen fördert Initiativen zum Erhalt christlicher Glaubenszeichen und Kleindenkmale. Das Preisgeld beträgt 5.000 Euro.

Die Stiftung Wegzeichen-Lebenszeichen-Glaubenszeichen der Diözese Rottenburg-Stuttgart unterstützt Personen, Initiativen, Organisationen oder Gemeinden dabei, christliche Wegzeichen und Kleindenkmale wie Feld- und Wegkreuze, Bildstöcke, Heiligenfiguren, Lourdesgrotten und Kapellen zu erhalten, zu schützen, zu dokumentieren oder neu zu erstellen. Dazu lobt sie einen jährlichen Stiftungspreis aus, der Initiativen in diesem Bereich würdigt und mit einem Preisgeld versieht. Bewerbungsschluss für die Vergabe des diesjährigen Stiftungspreises ist am 31. Oktober.

Sonderbudget für junge Menschen

Laut Jörg Sauter, geschäftsführender Vorstand der Stiftung, ist der Stiftungspreis 2023 mit 5.000 Euro dotiert, wobei eine Aufteilung auf mehrere Preisträger möglich sei. Für Jugendliche oder Jugendgruppen sei in dieser Summe ein Sonderbudget von bis zu 2.000 Euro eingeplant. Sauter erläutert die Rahmenbedingungen für die Teilnahme: Preiswürdig seien Maßnahmen oder Aktivitäten im Zusammenhang mit religiösen Wegzeichen und Kleindenkmalen wie deren Sicherung und Erhaltung, Sanierung und Renovierung, Dokumentation und Neuerrichtung.

Auch die Befragung von Eigentümer:innen über die Geschichte der Wegzeichen und Kleindenkmale beziehungsweise über die Motivation der Erbauer:innen zählten dazu. Dies umfasse Bewegtbild- sowie Tondokumente zum Thema. Die für den Stiftungspreis vorgeschlagenen Vorhaben sollten zum Zeitpunkt der Antragstellung zudem nicht länger als zwei Jahre abgeschlossen sein und sich im Gebiet der Diözese Rottenburg-Stuttgart befinden. Über die Vergabe entscheide eine Jury.

Bewerbungen sowie Rückfragen werden erbeten an: Stiftung „Wegzeichen-Lebenszeichen-Glaubenszeichen“, Geschäftsführender Vorstand Jörg Sauter, Bischöfliches Ordinariat, Eugen-Bolz-Platz 1, 72108 Rottenburg a. N., Telefon 07472/169-465; E-Mail: wegzeichen(at)bo.drs.de.

Die Stiftung

Die Stiftung Wegzeichen-Lebenszeichen-Glaubenszeichen wurde am 1. Oktober 2006 von Bischof Dr. Gebhard Fürst gegründet. Bis 2023 wurden bereits mehr als 250 Projekte genehmigt und gefördert, darunter die Sanierung vieler christlicher Wegzeichen und Kleindenkmale in Feld und Flur. Herausragende Projekt-Beispiele sind der Prozessionsweg ins Rottenburger Weggental, der Friedensweg Untermarchtal oder der Bruder-Klaus-Visionenweg beim Kloster Heiligkreuztal. Die Förderrichtlinien sowie Antragsformulare gibt es im Internet unter www.stiftung-wegzeichen.de.

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