Umwelt

Bienenfutter to go

Bienenfutter aus dem Automaten

Nico Müller, Luka Tepsic, Jule Rensch und Nina Hahn demonstrieren, wie der Bienenfutter-Automat funktioniert. Foto: DRS/Guzy

An den Katholischen Fachschulen St. Martin bietet ein Automat insektenfreundliche Saatmischungen.

Bienen liegen den Schüler:innen der Katholischen Fachschulen St. Martin und ihrem Schulleiter Dr. Thomas Ochs am Herzen. Und wer will, kann mithelfen, die Lebensgrundlage der nützlichen Insekten zu sichern.

Im Hof hinter dem Schulgebäude hängt öffentlich zugänglich ein Bienenfutter-Automat. Wer eine 50-Cent-Münze einwirft, kann sich daraus eine Kapsel mit einer Saatmischung samt Anleitung ziehen. Die artenreichen Pflanzen, die daraus hervorkommen, bieten Bienen eine Futterquelle.

Alter Kaugummiautomat

Die Saatmischungen wechseln, wie Ochs erklärt. Es gibt eine Sorte für Frühjahr/Sommer sowie eine für Herbst. Der Automat ist ein umgestalteter Kaugummiautomat, wie er früher im Straßenbild oft zu finden war. Diesen hat die Schule über die Bienenretter, ein Bildungs- und Ökologie-Projekt in Frankfurt am Main, bezogen. Ochs hatte einen solchen Automaten einmal an einer anderen Schule gesehen und die Idee für seine Bildungseinrichtung übernommen. Nach dem Aussäen können die leeren Plastikkapseln in den Briefkasten neben dem Automaten gesteckt werden, damit sie wieder neu befüllt werden.

Außerdem wurde an der Schule ein großes Insektenhotel aufgestellt. Die angehenden Erzieher:innen hatten zusätzlich die Idee, kleine Insektenhotels zum Aufhängen zu besorgen, um sie an Neckarsulmer Kindergärten zu verteilen. Das passierte bei einer Veranstaltung, mit der sich die Fachschulen an der Neckarsulmer Klimawoche beteiligten: Die Schüler:innen der Fachschulen sangen für die Kindergartenkinder und führten einen Bienentanz auf.

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