Bischof Dr. Gebhard Fürst: Einführung in die Reduzierungsdebatte 2005

Stuttgart, Diözesanrat

Liebe Damen und Herren des Diözesanrats!

Nach der Erarbeitung der Pastoralen Prioritäten im letzten Jahr wenden wir uns heute Abend und morgen Vormittag der Beratung und Festlegung eines ersten Teils der Posterioritäten zu. In der Sitzung des Diözesanrats am 24./25. September werden wir den zweiten Teil beraten und beschließen, damit der Doppelhaushalt 2005/06 gemäß den beschlossenen Reduzierungen aufgestellt werden kann.

Die durch zahlreiche Faktoren beeinflusste ernste finanzielle Situation unserer Diözese zwingt uns, schwere und nachhaltige finanzpolitische Operationen vorzunehmen. Operationen sind schmerzlich. Aber es gibt Zustände, die sie unumgänglich machen. In einem solchen Zustand sind wir bei unseren Finanzen. Wir kommen an einschneidenden Maßnahmen nicht vorbei. Wenn wir heute nicht entschlossen handeln, werden wir morgen in dramatische Haushaltsprobleme kommen und in eine Schuldenfalle geraten, die uns immer weiter nach unten ziehen würde: eine Situation, von der manch andere Diözesen zur Zeit fast erdrückt werden. Die schlimmen Folgen sind Entlassungen und verheerende Auswirkungen auf das Miteinander in einer Ortskirche. Wenn wir aber entschlossen handeln, dann werden wir keine Mitarbeiter entlassen müssen und bis in einigen Jahren mit geplanten 10 Millionen Euro wieder wirkliche Spielräume haben für ein offensives Haushaltsgebaren, für Projekte und Investitionen einer evangelisierenden, zeitgenössischen Pastoral.

Die Beschlussvorlage, die sie in Händen haben, dient diesem Ziel. Sie wurde als Ergebnis von gemeinsamen Beratungen in Sitzungen des Bischöflichen Ordinariats, des Geschäftsführenden Ausschuss des Diözesanrats und des Geschäftsführenden Vorstands des Priesterrats jeweils unter Vorsitz des Bischofs erarbeitet und erstellt und wird heute zur Beratung und Beschlussfassung eingebracht.

Die Beschlüsse gehen als Voten an den Bischof. Er setzt die beschlossenen Strategien, Posterioritäten und Reduzierungen in Kraft.

Ich bin sehr froh, dass wir den Prioritätenprozess mit der Inkraftsetzung des Dekrets „Zeichen setzen in der Zeit“ erfolgreich abschließen konnten. Zum einen macht mich das zuversichtlich, dass wir auch die vor uns liegenden Beratungen in konstruktive Reduzierungsbeschlüsse umsetzen können. Zum anderen dienen uns die Pastoralen Prioritäten als Bezugsrahmen der Posterioritäten und der daraus resultierenden Reduzierungen. Alle Reduzierungen müssen sich vor den Pastoralen Prioritäten rechtfertigen. Das macht den Reduzierungsprozess nicht einfacher, aber die Pastoralen Prioritäten geben ihm Richtung und Verlässlichkeit. Niemand hier im Diözesanrat und in der Diözese muss Sorge haben, dass durch die Reduzierungsmaßnahmen unter der Hand ein anderes als das unsere pastoralen Konzepte seit langem bestimmende Kirchenverständnis zum Tragen kommt.

Eckdaten der Finanz- und Haushaltspolitik sind schon beschlossen: Es geht um die notwendige Reduzierung des Gesamthaushaltes der Diözese Rottenburg-Stuttgart um die 70 Mio Euro. Das bedeutet für den diözesanen Haushalt eine bleibende Absenkung um 35,5 Mio bis zum Ende des Haushaltsjahres 2010. Anderenfalls droht uns 2010 ein strukturelles Defizit in dieser Höhe. Die Planung des Reduzierungsprozesses bis 2010 sieht in den einzelnen Jahren verschiedene Tranchen vor, die einerseits notwendig sind, um nach den Berechnungen unserer Finanzfachleute einen jeweils ausgeglichenen Haushalt zu garantieren und andererseits den notwendigen Druck erzeugen für das Haushaltsjahr 2010 auch die Reduzierungssumme zu erreichen. Der Beschlussantrag 01 weist diese Tranchen aus.

Ich bin mir sicher, dass unsere Diözese stark genug ist, ihre finanziellen Probleme durch die zu beschließenden Maßnahmen lösen zu können. Das gelänge freilich nicht, wenn wir alle paar Monate ein neues Sparprogramm auflegen oder verkünden würden. Es gelingt nur durch ein langfristiges Konzept für den Gesamthaushalt der Diözese insgesamt, für den Umgang mit den finanziellen Ressourcen, die uns in unserer Diözese insgesamt zur Verfügung stehen: im diözesanen Haushalt, in den Haushalten der Kirchengemeinden, in den Kapitalvermögen der großen relativ eigenständigen Unternehmungen und Einrichtungen unserer Diözese, in den Staatsleistungen, Zuschüssen, Spenden, Stiftungen, Rücklagen aller Art etc. Nur im Zusammenwirken aller Bereiche und Facetten unserer ganzen Diözese können wir diese schwere Aufgabe schultern. Es geht um ein konzertiertes Vorgehen. Dazu brauchen wir eine die je eigene Sicht übersteigende Gesamtsicht. Dazu brauchen wir systemisches Denken, ein Denken und Entscheiden in größeren Zusammenhängen. Letztlich geht es um den Zusammenhang der ganzen Diözese, der katholischen Kirche von Württemberg in allen ihren Gliedern. Nur dieses Zusammenwirken und die Überwindung des Lobbyismus wird uns die Haushaltskonsolidierung gelingen lassen. Transparenz in allem und gegenseitiges Vertrauen sind ein Schlüssel zum Erfolg.

In manchen Diözesen sind im Zusammenhang mit den dringenden Reduzierungsmaßnahmen Befürchtungen und Ängste entstanden. Teilweise hervorgerufen durch Nichtbeachtung dieses Zusammenwirkens und überraschend allein durch die Leitung angeordnete, isolierte Maßnahmen wie z.B. die Beendigung des Berufes der Pastoralreferenten. Immer aber sind die Ängste und die Aggressionen auch deshalb entstanden, weil es keine erkennbaren Konzepte gibt, wie die Zukunft der Pastoral und das ihr angemessene Haushaltsgebaren insgesamt aussehen soll.

Wir haben die Pastoralen Prioritäten „Zeichen setzen in der Zeit“ als verbindliche Orientierung für die Pastoral und deshalb auch für unser Finanzgebaren! Sie bleiben unser Maßstab und die intendierte Nähe zu den Menschen das Ziel. Was wir reduzieren, muss sich vor den Prioritäten rechtfertigen und was wir nicht reduzieren ebenso! Zusammen mit den Posterioritäten bzw. Reduzierungsmaßnahmen werden wir ein umfassendes Konzept für Pastoral, Strukturen und Finanzen haben, das Sicherheit und Perspektiven zugleich gibt und uns deshalb für die Zukunft Gestaltungsmöglichkeiten eröffnet.

Die Pastoralen Prioritäten zeigen die konkreten Konturen einer weltoffenen, dialogischen, ihrer eigenen katholischen Identität gewissen, der Spiritualität, dem Glauben der Kirche und der Begegnung mit Anderen und dem Fremden ebenso wie dem sozialpolitischen und karitativen, der diakonischen Dimension verpflichteten Kirche von Rottenburg-Stuttgart. An dieser Grundorientierung darf sich und wird sich nichts ändern.

Unsere Reduzierungen müssen gerecht und fair vonstatten gehen. Größtmögliche Transparenz muss hergestellt und sichergestellt werden. Nur so kann das für den Reduzierungsprozess notwendige Vertrauen erhalten bzw. aufgebaut werden. Ohne Solidarität geht es nicht. Wir brauchen eine Solidarität untereinander und miteinander, die in unserem christlichen, katholischen Glauben gründet und sich maßgeblich inspirieren lässt von dem Verhalten der ersten Christen, von denen es in der Apostelgeschichte heißt: „Sie hatten alles gemeinsam!“ (Apg ... )

Ich bitte Sie alle um gegenseitiges Vertrauen. Ich bitte um Transparenz. Ich bitte um Solidarität. Ich bitte um die Bereitschaft, unsere Situation wie sie ist zu sehen und als Ausgangsbasis für die Beratungen und Entscheidungen zur Reduzierung anzunehmen. Ich bitte um ganzheitliches, systemisches Denken und Entscheiden.

Der Bischof macht sich zusammen mit seiner Diözesanleitung und Verwaltung diese Auforderungen zueigen. Die Diözesankurie wird sich daran messen lassen.

Meine Damen und Herren!

Die Posterioritätenfindung musste und muss anders vonstatten gehen, als bei der Erarbeitung der Prioritäten. Wir können nicht einfach pastorale Felder streichen, etwa die Firmvorbereitung oder die Krankenseelsorge. Das Ganze der Pastoral muss erhalten bleiben aber ihr Volumen muss schrumpfen. Die Pastoral muss am Evangelium Maß nehmend eine runde Sache bleiben. Lassen sie mich das mit einem Fußball vergleichen. Reduzieren heißt - um im Bild zu bleiben: – Die Pastoral muss wie ein Ball ganz und rund bleiben aber mit weniger Luft und Durchmesser auskommen. Die Finanzvolumina schrumpfen, deshalb muss die Pastoral insgesamt in all ihren Facetten schrumpfen. Sie muss aber in ihrem Wesen als Martyria, Liturgia und Diakonia/Caritas erhalten bleiben.

Diesem Ziel dienen die Strategien, Posterioritätenfelder und Reduzierungsvorgaben, die wir als Beschlussvorlage heute einbringen. Wir haben deshalb nicht einfach alle Haushaltsstellen nach dem Rasenmäerprinzip gekürzt, sondern uns Strategien überlegt, wie das Haushaltsgebaren so verändert werden kann, dass die Reduzierungen erbracht werden können, ohne die Pastoral insgesamt nachhaltig zu beschädigen oder gar zu zerstören.

In einer ersten Strategie, dies zu erreichen, geht es besonders um das Pastorale Personal: die vier hauptberuflichen pastoralen Dienste und Ämter: Priester, Diakone, Pastoralreferenten/innen und Gemeinde-referentinnen. Unser diözesaner Haushalt ist durch fast 80% Personalkosten belastet. Hier muss sich etwas tun, wollen wir mit der finanziellen Situation zurechtkommen und wieder Spielräume eröffnen. Aber zentral für eine evangelisierende, zeitgenössische Pastoral ist das pastorale Personal. Gott braucht Menschen, Christgläubige, die sich für das Evangelium engagieren. Die Ehrenamtlichen, über deren Engagement wir uns in besonderer Weise freuen kommen dabei nicht ohne Hauptamtliche aus. Deshalb habe ich in meiner Verantwortung als Diözesanbischof die vier hauptamtlichen pastoralen Dienste und Ämter aus dem bevorstehenden Reduzierungsprozess ausgenommen. Die für die Kirchengemeinden gültige Stellenplanung sieht bis 2010 950 Stellen für pastorale Dienste und Ämter vor (Vgl. Beschlussantrag 04).

So soll es bleiben. Die gegenwärtige Istbesetzung von derzeit ca. 1000 Vollstellen der pastoralen Dienste und Ämter werden bis 2010 durch die natürliche Entwicklung sich auf 950 reduzieren. Das pastorale Personal steht in der Verkündigung des Evangeliums und im Dienst des Reiches Gottes für die Nähe zu den Menschen. In meinem ersten Hirtenbrief (2001) habe ich dies so formuliert: „Verlieren wir die Nähe zu den Menschen, ist unser Glaube nicht mehr traditionsfähig.“ Die vier pastoralen Berufe sind mit großen Aufwand eingeführt und haben sich wirklich bewährt. Hier müssen wir den Nachwuchs sichern. Es bleibt deshalb bei den bestehenden Aufnahmezahlen. Dies hat neben den pastoralen Gründen weitere ganz konkrete Gründe. Wir müssen eine gesunde Altersstruktur erhalten und wir müssen die Rückwirkung auf die katholisch-theologische Fakultät berücksichtigen.

Das Signal von Einstellungsstop, Reuzierung der Aufnahmezahlen oder gar Beendigung eines pastoralen Berufes hätte auf die Theologie-Studentenzahl in Tübingen und deshalb auf den Bestand der Fakultät sehr negative Auswirkungen. Trotzdem müssen die Personalkosten mittelfristig gesenkt werden. Wir wollen das nicht durch Kündigungen und Stellenreduzierung erreichen, sondern durch Einsparungen auf dem Wege finanzieller Beiträge durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im kirchlichen Dienst. Dazu sind Regelungen durch die KODA notwendig. Das wird nicht einfach werden, aber es führt kein Weg daran vorbei. Solche Massnahmen sind unbedingt notwendig, damit wir unser ehrgeiziges Ziel erreichen, dass keiner seinen Arbeitsplatz verlieren soll.

Zweite Strategie: rasche Aufbau und Verselbständigung der Fonds.

Eine weitere Strategie, die die Vorlage wesentlich bestimmt, besteht darin, zwei große Fonds, die derzeit aus dem Haushalt aufgefüllt werden –Altersversorgungsfonds und Stiftungskapital Freie Katholische Schule - möglichst rasch aufzufüllen, damit die Einzahlungen in die Fonds den Haushalt künftig nicht mehr belasten. Gelingt uns dies durch Rücklagenzuführung oder Hereinnahmen anderer finanzieller Mittel (z. B. von Clearinggeldern) dann wird der Diözesanhaushalt ab 2010 um 7 Mio € entlastet und zwar mit steigender Entlastungstendenz. Ein nicht unerheblicher Anteil den 35,5 Mio € Gesamtreduzierung.

Eine dritte Strategie realisiert sich z. B. in den Posterioritätenfeldern

· Verschlankung von Strukturen und Prozessen

· Verkauf von Immobilien: wir schlagen vor, alle Immobilien, die im Besitz der Diözese sind, nicht rentabel sind und nicht direkt pastoralen Aufgaben dienen zu verkaufen und die Erlöse für Maßnahmen zur Konsolidierung des Haushalts zu verwenden.

Sie sehen, dass diese Reduzierungsmaßnahmen nichts mit globalen Minderausgaben zu tun haben. Es sind finanzrelevante politische Entscheidungen, bestimmte Strategien zu verfolgen und Maßnahmen zu ergreifen. Um sie haben wir in vielen Sitzungen und Expertenrunden gerungen. Sie sind durch Modellrechnungen unserer Fachleute überprüft und gestützt. Sie geben verlässliche und nachprüfbare Daten.

Der Zweite Teil der Beschlussvorlage ab Ziffer 8 beinhaltet eine andere Gattung von Reduzierungen. Es sind Reduzierungsvorgaben für einzelne Aufgabenbereiche in Hauptabteilungen wie zum Beispiel Gemeinde-pastoral, Kategoriale Seelsorge, Kirche und Gesellschaft, Schule, Jugend, Soziales, Leitung und Verwaltung etc.

Hier werden zu reduzierende Gesamtsummen genannt, die vom Leiter der jeweiligen Hauptabteilung als machbar erachtet werden und für die im Hinterkopf auch Überlegungen zur Realisierung da sind, die aber noch nicht offengelegt werden können, weil sie zuerst mit den Betroffenen in den Hauptabteilungen besprochen werden müssen. Die in den jeweiligen Hauptabteilungen zu reduzierenden Gesamtsummen werden von allen Hauptabteilungen solidarisch mitvertreten.

Hinter der vorgelegten Beschlussvorlage verbergen sich intensive, langwierige, bereits 2003 begonnene, natürlich auch kontroverse Beratungen, in die der uns in der Diözesankurie und in den mitberatenden Ausschüssen bzw. Vorständen vorhandene Sachverstand eingeflossen ist. Bezüglich einiger Berechnungen wurden auch externe Gutachten eingeholt.

Wie geht es nach den beiden beschlussfassenden Sitzungen des Diözesanrats nun weiter?

Die vom Bischof in Kraft gesetzten Posterioritäten werden gemäß den diözesanen Bestimmungen (z. B. der Haushaltsordnung) durch die zuständigen Gremien und Verantwortlichen in die zu erstellenden Haushaltspläne eingearbeitet und sind dann in den einzelnen Zuständigkeitsbereichen zu realisieren. Der Diözesanrat beschließt daher keine einzelnen Maßnahmen, sondern er beschließt Strategien, Posterioritäten und Reduzierungsvorgaben für bestimmte Bereiche. Sie sind nach in Kraftsetzung durch den Bischof rechtsverbindliche Vorgaben für die Erarbeitung der Haushalte 2005 bis 2010, die dann vom Diözesanrat, der in unserer Diözese das Haushaltsrecht hat, beschlossen werden. Darüber hinaus schlage ich vor, dass nach Erledigung der Reduzierungsmaßnahmen im Detail dem Diözesanrat in geeigneter Form Rechenschaft abgelegt wird, damit beschlossene Maßnahmen im Hinblick auf ihre angemessene Realisierung auch überprüft werden können.

Meine Damen und Herren, ich bitte Sie um ihre Mitberatung und Mitwirkung. An den einschneidenden Maßnahmen führt kein Weg vorbei. Sie müssen angemessen, fair und transparent behandelt und verwirklicht werden.

Noch einmal zum Schluss: Mit den Prioritäten, „Zeichen setzen in der Zeit“ und den dann verabschiedeten Posterioritäten bzw. Reduzierungs-maßnahmen werden wir ein umfassendes Konzept für die Gesamt-Pastoral, die diözesanen Strukturen und Finanzen haben, das Orientierung, Sicherheit und Perspektiven zugleich gibt und uns deshalb für die Zukunft Gestaltungsmöglichkeiten eröffnet.

Diese gesamtpastorale Orientierung sichert die konkreten Konturen einer weltoffenen, dialogischen, ihrer eigenen katholischen Identität gewissen, der Spiritualität, dem Glauben der Kirche und der Begegnung mit Anderen und dem Fremden ebenso wie dem sozialpolitischen und karitativen, der diakonischen Dimension verpflichteten Kirche von Rottenburg-Stuttgart. Daran wird sich nichts ändern. Ich bin mir sogar sicher, dass die intensiven Überlegungen und Beratungen der Prioritäten und der Posterioritäten unseren Blick für diese Vision von Kirche geschärft haben werden. Verursacht durch die finanziellen Bedrängnisse dieser Jahre haben wir also die Chance, das Profil unserer Ortskirche Rottenburg-Stuttgart noch überzeugender zu gestalten und zum Heil der Menschen, zu denen wir gesendet sind, mit Leben zu erfüllen. So werden wir Zeugnis geben von der Hoffnung, die in uns lebendig ist.