Priesterweihe

Bischof weiht drei Männer zu Priestern

Bischof Dr. Gebhard Fürst weiht am Samstag, 8. Juli, im Dom St. Martin in Rottenburg drei Männer zu Priestern. Durch Handauflegung und Gebet erhalten dort (von links) Lajos Körmöczy, Frank Straub und Ulrich Letzgus ihre Priesterweihe. Bild: Diözese Rottenburg-Stuttgart / Jochen Wiedemann

Die Weihe spendet Bischof Fürst am 8. Juli im Dom St. Martin. Die Neu-Priester feiern ihre Primiz-Gottesdienste in und mit ihren Heimatgemeinden.

Bischof Dr. Gebhard Fürst spendet am Samstag, 8. Juli, im Dom St. Martin in Rottenburg durch Handauflegung und Gebet drei Männern das Sakrament der Priesterweihe. Der Weihegottesdienst beginnt um 9.30 Uhr.

Im Theologiestudium und in der Pastoralausbildung wurden die Männer auf den Priesterberuf vorbereitet. Zuletzt waren sie als Diakone in Kirchengemeinden der Diözese tätig. Die Primiz, die erste Heilige Messe, der die Neu-Priester vorstehen, werden sie mit und in ihren jeweiligen Heimatgemeinden feiern.

Die Priesterweihe erhalten: 

Lajos Körmöczy (31) kam im serbischen Subotica zur Welt, wuchs dort auf und besuchte das dortige Gymnasium. Nach dem Theologiestudium in Szeged und Budapest in Ungarn verbrachte er seine Diakonatszeit in Szabadka und Ada, dann in Herbrechtingen im Dekanat Heidenheim sowie sein Diakonatsjahr 2022 bis 2023 in der Seelsorgeeinheit „Allmendingen-Altheim-Schwörzkirch“ im Dekanat Ehingen-Ulm mit den Kirchengemeinden Mariä Himmelfahrt in Allmendingen, St. Michael in Altheim und St. Stephanus in Schwörzkirch bei Pfarrer Martin Jochen Wittschorek. Der Primizspruch von Lajos Körmöczy lautet: „Alles aber geschehe wohlgefällig und der Ordnung gemäß.“ (1 Kor 14,40). Seine Primiz feiert er eine Woche nach seiner Priesterweihe am Sonntag, 16. Juli, in St. Bonifatius in Herbrechtingen. 

Frank Straub (42) stammt aus der Gemeinde St. Josef in Stuttgart-Heslach. Nach dem Abitur und einem Studium der Wirtschaftsinformatik war er als Programmierer tätig. Es folgte ein Aufenthalt am Ambrosianum in Tübingen und das Studium der Katholischen Theologie in Tübingen und Augsburg. Seine Diakonatszeit verbrachte er in der Seelsorgeeinheit „Marchtal“ im Dekanat Ehingen-Ulm mit den Kirchengemeinden St. Petrus und Paulus in Obermarchtal, St. Urban in Emeringen, St. Michael in Neuburg, St. Sixtus in Reutlingendorf und St. Andreas in Untermarchtal bei Pfarrer Gianfranco Loi. Der Primizspruch von Frank Straub lautet: „Ich will den Kelch des Heils erheben und anrufen den Namen des Herrn.“ (Psalm 116,13). Seine Primiz feiert er am Sonntag, 9. Juli, in der „Homebase“, dem ökumenischen Zentrum in Stuttgart-Neugereut. 

Ulrich Letzgus (56) kommt aus der Gemeinde St. Dionysius in Rottenburg-Dettingen und war in seinem ersten Beruf als Bankkaufmann tätig. 2012 wurde er im Dom zu Rottenburg zum Diakon geweiht und war als Diakon mit Zivilberuf in der Seelsorgeeinheit Steinlach-Wiesaz tätig. Ab April 2018 war er dann Diakon im Hauptberuf in der Seelsorgeeinheit Reutlingen-Mitte und Eningen u. A. Sein Primizspruch lautet: „Der Herr ist mein Licht und mein Heil: Vor wem sollte ich mich fürchten? Der Herr ist die Kraft meines Lebens: Vor wem sollte mir bangen?“ (Psalm 27,1) Seine Primiz feiert er am Sonntag, 16. Juli, in St. Dionysius, Rottenburg-Dettingen.

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