Hilfsorganisationen

Das missio-Recyclingkreuz kommt nach Stuttgart

Das Recycling Kreuz aus Elektroschrott aus Ghana ist am Messestand sowie bei der Abschlussandacht zu sehen. Foto: missio-Aachen

Die beiden Ausstellungen „Moderne Sklaverei“ und „Elektroschrott“ machen die oft unsichtbaren sozialen und ökologischen Folgen unseres Konsums sichtbar. Das Kreuz wurde in Old Fadama, einem Teil der großen Elektroschrotthalde Agbogbloshie hergestellt. Foto: DRS/ Tobias Döpker

Gemeinsamer Stand der Missio Regionalstelle Südwest, der Hauptabteilung Weltkirche und der Aktion Hoffnung auf der „FairHandeln“- Messe in Stuttgart.

Mit den beiden Ausstellungen „Moderne Sklaverei“ und „Elektroschrott“ macht die missio-Regionalstelle Südwest die oft unsichtbaren sozialen und ökologischen Folgen unseres Konsums sichtbar und lädt zum Perspektivwechsel ein. Überraschende Fakten, eindrückliche Bilder und kurze Mitmach-Impulse sollen Aufmerksamkeit wecken und zum Nachdenken anregen. 

Kreuz aus Abfall als Zeichen der Hoffnung 

Ein Highlight am Stand ist das missio-Recyclingkreuz aus Accra in Ghana, das von Papst Leo XIV. gesegnet wurde. Das Kreuz aus Elektroabfall gilt als Zeichen der Hoffnung – weist aber auch auf das globale Problem von Elektroschrott hin. Es wurde in Old Fadama, einem Teil von Agbogbloshie, hergestellt - einer drei Hektar großen Elektroschrotthalde, die zu den giftigsten Plätzen der Welt gehört. Der Künstler Iddriss Salifu erschuf den goldfarbenen Korpus des Kreuzes in seiner Werkstatt in Old Fadama für das Hilfswerk missio. Die Seite mit den Handydisplays gestaltete der deutsche Künstler Till-Martin Köster. Missio Aachen fordert auf der Elektroschrotthalde seit Jahren ein Pfandsystem für Handys. 

Handlungsmöglichkeiten und Segensspruch statt Kaugummis 

Eine weitere Attraktion ist der Kaugummiautomat, aus dem Besucherinnen und Besucher konkrete Handlungsmöglichkeiten für eine faire und gerechtere Welt ziehen können, begleitet von einem passenden Segensspruch, der Mut macht und zum Weiterdenken einlädt. Der Stand verbindet Information, persönliche Reflexion und konkrete Schritte hin zu mehr globaler Gerechtigkeit. 

Statement für Gemeinschaft, Zusammenleben und Solidarität in Krisenzeiten 

Die Hauptabteilung X der Diözese Rottenburg-Stuttgart informiert über die Projektarbeit der Weltkirche, die Möglichkeit sich im Rahmen eines Weltfriedensdienstes WFD in den Projekten im Globalen Süden persönlich einzubringen und stellt weitere Möglichkeiten vor, sich für eine gerechte und faire Welt einzusetzen. In Zeiten der zunehmenden globalen Krisen soll ein Statement für Gemeinschaft, Zusammenleben und Solidarität gesetzt werden. 

Kleiderspende und deren Wirkung 

Die Aktion Hoffnung präsentiert ihre Arbeit und lädt Besucherinnen und Besucher dazu ein, mehr über den Weg der Kleiderspende und deren Wirkung zu erfahren. Im Austausch am Messestand wird deutlich, wie nachhaltiger Konsum und verantwortungsbewusstes Handeln konkret zur Verbesserung von Lebensbedingungen weltweit beitragen können. 

Ein kleiner Schritt für eine große Veränderung 

Zum Abschluss der Messe „FairHandeln 2026“ findet am Sonntag, 12.April um 16:15 Uhr auf der Welt-Bühne in Halle 7 eine ökumenische Andacht statt. Passend zum Thema „Verantwortung, Gerechtigkeit und Hoffnung“ wird auch das Kreuz aus Elektroschrott Teil der Abschlussandacht sein. 
Das Kreuz sowie das biblische Gleichnis vom Senfkorn zeigen, dass auch kleine Schritte große Veränderungen bewirken. Musik, Gebet und Impulse verbinden globale Perspektiven mit persönlicher Verantwortung und laden ein, Hoffnungsträgerinnen und Hoffnungsträger für eine gerechtere Welt zu werden. 

Mehr Infos HIER und zur Messe HIER.

„FairHandeln“ auf der Messe Stuttgart 



Donnerstag, 9.April bis Sonntag, 12.April 
Donnerstag, 12:00 - 20:00 Uhr 
Freitag bis Sonntag, 10:00 - 18:00 Uhr 

Messe Stuttgart 
Messepiazza 1, Stuttgart 
Sie finden uns in der Halle 7 am Stand C36. 

Auch wir sind wieder dabei! Babini – die Babymesse 

Vom 10. Bis 12. April ist die Diözese Rottenburg-Stuttgart auch wieder auf der Babini-Messe, die zeitgleich mit „FairHandeln“ stattfindet. 

Auf dem ökumenischen Gemeinschaftsstand mit der Evangelischen Landeskirche in Württemberg gibt es für die kleinsten Besucher:innen wieder kleine Dreieckstücher für „Kleine Segen“ und informative Gespräche für Eltern und werdende Eltern.

„Dass das Leben als Familie gelingt, hängt von vielen Faktoren ab. Als Kirche leisten wir mit vielfältigen Angeboten unseren Beitrag dazu. Wir sind bei der Babymesse präsent, um darüber zu informieren, mit den Familien ins Gespräch zu kommen und die Eltern für ihre wichtige Aufgabe zu ermutigen.“ 
Martina Fuchs, Referentin im Fachbereich Ehe und Familie der Diözese Rottenburg-Stuttgart

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