Kunst

In der Kunst ist Gottes Botschaft lebendig

Aschermittwoch der Künstler

Bischof Fürst und Akademiedirektorin Dr. Verena Wodtke-Werner beim Aschermittwoch der Künstler. Bild: Eva Wiedemann / Diözese Rottenburg-Stuttgart

Ganz ins Zeichen der Musik hat Bischof Dr. Gebhard Fürst den diesjährigen Aschermittwoch der Künstler gestellt.

In seiner Predigt in der Sankt-Antonius-Kirche in Stuttgart-Hohenheim sprach er darüber, wie eng verwoben Glaubenserfahrungen mit Bildern, Geschichten und Klängen seien: „In ihnen konkretisiert sich Gottesbegegnung.“ In der Literatur, in der Bild- und Musiksprache, bleibe Gottes Botschaft lebendig.

Bereits das Dokument „Gaudium et spes“ des Zweiten Vatikanischen Konzils habe vor mehr als 50 Jahren festgehalten, dass die Künste der „Erhebung des Menschen“ dienten. Damit hätten Musiker, bildende Künstler, Architekten sowie Schriftsteller und Autoren, die „mit ihrem Schaffen die Menschen zu ‚erhellen‘ vermögen“, die Begabung, „Gottes Schönheit zu erschließen“, schlussfolgerte Bischof Fürst. Diese Schönheit erhelle das Leben, auch wenn der Alltag aufgrund seiner Lasten niederdrückend sei.

Bischof Fürst wies darauf hin, dass das Christsein mit dem Stofflichen, dem Menschwerden Gottes beginne. Dafür stehe der Aschermittwoch. „Heute kommen wir mit Asche in Berührung. Asche ist schlechthin das Symbol für das Stoffliche“, so der Bischof. Die Asche hole die Erinnerung an das irdische Ende in die Gegenwart und das Aschekreuz erinnere an das Wort Gottes und Jesus Christus, der „nach Leiden und Tod zu neuem Leben auferweckt wurde“.

Hintergrund: Aschermittwoch der Künstler

Traditionell beginnt Bischof Fürst die österliche Bußzeit gemeinsam mit Künstlerinnen und Künstlern. Mit ihnen feierte er eine heilige Messe in der Kirche St. Antonius in Stuttgart-Hohenheim. Im Anschluss lud er zum Empfang ins Tagungszentrum der Akademie ein. Dort begrüßte Akademiedirektorin Dr. Verena Wodtke-Werner die Gäste bevor Professor Dr. Günther Rötter, Musikwissenschaftler der TU Dortmund, über die „Musik als autonome Kunst oder funktionales Element“ sprach.

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