BDKJ

Leben und Glauben miteinander teilen

Foto: BDJK

Auch in diesem Sommer bietet die Katholische Jugendarbeit wieder 500 Angebote und rund 25.000 Freizeitplätze an.

Freizeiten sind für junge Menschen enorm wichtig. Das betont der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) in Baden-Württemberg mit Blick auf die gerade begonnenen Sommerferien. Daher bieten katholische Jugendverbände und kirchliche Gruppen auf Orts- Dekanats- und Diözesanebene rund 25.000 Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, an Freizeiten teilzunehmen. In den über 500 Angebote engagieren sich zahlreiche ehrenamtlich Engagierte, die diese Auszeit für junge Menschen erst ermöglichen. Sie bereiten sich seit Monaten in Freizeitleiter*innenkursen darauf vor.

Hygiene- und Schutzmaßnahmen gelten weiterhin

„Trotz der in diesem Jahr entspannteren Corona-Situation, sind wir weiterhin vorsichtig und wenden unsere Hygiene- und Schutzkonzepte der letzten Jahre an“, erklärt Michael Medla, Diözesanleiter vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) Rottenburg-Stuttgart und ergänzt: „Für unsere Sommerfreizeiten und -zeltlager gilt, dass mit einem negativen Antigen-Test angereist wird und eine FFP2-oder medizinische Maske in geschlossenen Räumen getragen wird, sofern diese nicht zum Schlafen genutzt werden.“ Auch auf Dekanats- und Gemeindeebene ist man aufgrund der Erfahrungen aus der Pandemie gut vorbereitet, die zumeist Kinder(tages)freizeiten und –Zeltlager durchzuführen. Sie stehen für Spaß ebenso wie für das Vermitteln von Werten und Sozialkompetenzen im Umgang miteinander und mit der Natur. 

Auf Freizeiten erfahren junge Menschen Gemeinschaft und erlernen Verantwortung und Selbstorganisation quasi über Nacht. „Das gilt sowohl für die Teilnehmer*innen als auch für die Freizeitleiter*innen“, ist Raphael Würth, Diözesanleiter vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) Freiburg überzeugt.

Wegen Personalmangel weniger Freizeiten

„Hier werden Leben und Glaube miteinander geteilt, Beziehungen geknüpft oder vertieft, die fast ein ganzes Leben lang halten.“ Umso mehr macht dem Dachverband der katholischen Jugendverbände zu schaffen, dass es immer schwieriger wird ehrenamtliche Teamer*innen über 18 Jahre zu finden. So muss zum Beispiel die BDKJ Ferienwelt erstmals seit ihrem Bestehen wegen fehlenden Ehrenamtlichen drei Freizeiten absagen. „Unser Betreuungsschlüssel beträgt 1:5. Dieses Qualitätsmerkmal wollen wir beibehalten“, meint Diözesanleiter Medla. Unter einer Verringerung würden sowohl die Teilnehmer*innen als auch die Freizeitleiter*innen leiden. Genau das Gegenteil davon ist jedoch Sinn und Zweck der Ferienangebote.

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