Malteser

Dem Bevölkerungsschutz ein Gesicht geben

Innenminister Thomas Strobl hat bei einer Feierstunde in Stuttgart das Bevölkerungsschutz-Ehrenzeichen an den Malteser Regional- und Diözesangeschäftsführer Klaus Weber verliehen. Bild: Steffen Schmid

Diözesangeschäftsführer Klaus Weber ist von Innenminister Thomas Strobl mit dem Bevölkerungsschutz-Ehrenzeichen ausgezeichnet worden.

Der aus Berglen stammende Klaus Weber, Malteser Regionalgeschäftsführer in Baden-Württemberg und Diözesangeschäftsführer der Malteser in der Diözese Rottenburg-Stuttgart, gehört zu den 18 Ausgezeichneten, denen der stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl das Bevölkerungsschutz-Ehrenzeichen bei einer Feierstunde am 14. Februar 2023 im Innenministerium in Stuttgart verliehen hat.

"Menschen, die sich für andere Menschen und für das Gemeinwohl ehrenamtlich und auch im Hauptberuf einsetzen, geben dem Bevölkerungsschutz ein Gesicht. Sie zeigen, dass unsere Gesellschaft im Kern und in der ganz großen Breite nur von Werten wie Solidarität, Hilfsbereitschaft und Respekt getragen werden kann", so Innenminister Thomas Strobl bei der Verleihung.

Vertrauensvoller Umgang, persönliches Engagement und Umsicht

Klaus Weber ist seit August 1995 für die Malteser im Dienst, zunächst als Controller, seit 1996 als Diözesangeschäftsführer Rottenburg-Stuttgart und zudem seit 2001 als Regionalgeschäftsführer Baden-Württemberg. In den mehr als 25 Jahren hat er sich insbesondere durch den vertrauensvollen und wertschätzenden Umgang mit den
ehrenamtlichen Kräften des Bevölkerungsschutzes verdient gemacht.

Durch sein persönliches über den üblichen Rahmen weit hinausgehendes Engagement und mit seiner Umsicht versteht er es, die Einsatzkräfte im hohen Maß zu motivieren und die Einsatzbereitschaft sicherzustellen.

Dank seiner effizienten Vorsorgestrategie sind die Malteser immer sofort und kompetent im Einsatz. Dies hat sich auch wieder in der jüngsten Vergangenheit bei der Bewältigung der Corona-Pandemie, den Einsätzen im Ahrtal sowie dem Engagement in der Flüchtlings- und Ukraine-Krise gezeigt und bewährt.

Richtungsweisende Nachwuchsarbeit

Webers Verdienste für den  Bevölkerungsschutz in Baden-Württemberg zeigen sich auch durch sein richtungsweisendes Vorgehen bei der Malteser Jugend und dem Schulsanitätsdienst. Denn durch diese Nachwuchsarbeit können die Einheiten des Bevölkerungsschutzes mittel- und langfristig in voller Stärke einsatzbereit bleiben.

"Klaus Weber hat sich in all den Jahren unermüdlich für alles, was mit dem Bevölkerungsschutz in Zusammenhang steht, eingesetzt und alle Aktivitäten mit hohem Verantwortungsbewusstsein begleitet und tatkräftig unterstützt, auch in seiner Freizeit an Wochenenden und Abenden", so der baden-württembergische Landesbeauftragte Edmund Baur: "Wir freuen uns, dass diese herausragenden Leistungen jetzt mit der Verleihung des Bevölkerungsschutz-Ehrenzeichens des Landes Baden-Württemberg gewürdigt werden."

Säule der Gesellschaft

In Baden-Württemberg stehen in 17 Stadt- und Landkreisen rund 900 Helferinnen und Helfer in Einsatzeinheiten in Bereitschaft, die bei größeren Schadenslagen zum Schutz der Bevölkerung eingesetzt werden können. Hinzu kommen weitere Einsatzkräfte, die sich in Malteser Schnelleinsatzgruppen oder als First Responder zur Verfügung halten. Die
Malteser wirken mit ihren ehrenamtlichen Einsatzkräften im Rahmen der öffentlichen Gefahrenabwehr im Katastrophenschutz der Länder und des Bundes mit. Die Helferinnen und Helfer sind zur Stelle, wenn die Kräfte
des Rettungsdienstes und der Feuerwehr nicht ausreichen.

Bund und Länder unterstützen die Arbeit im Zivil- und Katastrophenschutz materiell und fördern die Einsatzfähigkeit mit einem finanziellen Beitrag. Zusammen mit den Behörden bilden die Malteser eine bewährte Partnerschaft zum Schutz der Bevölkerung bei außergewöhnlichen Ereignissen.

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