Tausende Menschen aus der ganzen Region säumen die Straßen, wenn die italienische Gemeinde in Neu-Ulm und Ulm am Karfreitag den Lebendigen Kreuzweg begeht. Rund 80 Darsteller und Darstellerinnen unter Leitung von Nico Albarino erinnern „hautnah“ an den Leidensweg Jesu und die Botschaft von der Liebe Gottes am Kreuz. Anders als ein Passionspiel will der Kreuzweg keine „Aufführung“ mit „Zuschauern“ sein, sondern ein „Mit-Gehen“ und Mit-Erleben des Leidensweges Jesu, wie Initiator und Projektleiter Nico Albarino erklärt. „Wer Christus nachfolgt, mit ihm ›mit-geht‹ und von dieser Haltung aus das eigene Leiden betrachtet, wer mit ihm ›mit-leidet‹, kann sich so aufgefangen wissen von ihm, der diesen menschlichen Weg zu Ende gegangen ist und dadurch uns Menschen befreit, erlöst und eine neue Lebensperspektive aufgezeigt hat“, heißt es auf der Webseite des Trägervereins.
Der Kreuzweg als Hoffnungsweg

Ein ganz persönlicher Kreuzweg
Gianni Crusafio ist zum dritten Mal als Jesus-Darsteller dabei. Die Erinnerung an einen familiären Schicksalsschlag gab den Ausschlag dafür, dass er die anspruchsvolle Aufgabe übernommen hat. Im Video, das von der 18. Via Crucis Vivente von 2023 berichtet, erzählt Crusafio, der in Ulm als Frisör arbeitet, von seinem ganz persönlichen Kreuzweg, der für ihn auch ein Hoffnungsweg ist. „Ich wünsche mir, dass sich die Leute durch das Miterleben des Kreuzwegs dazu eingeladen fühlen, wenigstens ein Vaterunser zu beten und ihr Herz zu öffnen – und den Rest macht der liebe Gott.“
Via Crucis Vivente in Ulm/Neu-Ulm 2023
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