Was ist christlicher Glaube? Drei schlaglichtartige Perspektiven bietet eine Online-Vortragsreihe der Katholischen Erwachsenenbildung Kreis Schwäbisch Hall (keb). Die Themen und Zugänge sind sehr unterschiedlich: mal geht es um historische Betrachtungen, mal um persönliche Erlebnisse. „Wer schlaglichtartig etwas von einzelnen Personen oder Ereignissen erfährt, der bekommt einen konkreteren Blick dafür, was das ist: der christliche Glaube“, sagt keb-Leiter Michael Gerstner zu der Zusammenstellung.
Die Reihe beginnt am Donnerstag, 4. Dezember. Ab 19.30 Uhr erklärt Dr. Barbara Hallensleben, Professorin für Theologie, wie vor 1700 Jahren beim berühmten Konzil von Nizäa Glaubensvorstellungen aufeinandertrafen: Der Widerstreit fand seine Zuspitzung in einer Ohrfeige, die der heilige Nikolaus Arius verpasst haben soll. Der Vortrag beleuchtet, warum das historische Konzil für das heutige Glaubensbekenntnis noch Relevanz hat.
Blick in die Historie
Am Donnerstag, 11. Dezember, erzählt Pater Hans-Joachim Lohre, Mitglied der Gesellschaft der Afrikamissionare, wie er sich seinen Glauben in Gefangenschaft nicht hat nehmen lassen. Lohre war ein Jahr lang in Geiselhaft einer islamistischen Gruppe in Mali. Der Vortrag „Meinen Glauben nehmt ihr mir nicht!“ beginnt um 19.30 Uhr.
Die Reihe endet am Donnerstag, 18. Dezember, abermals mit einem Blick in die Historie. Es geht um die „vergessene christliche Geschichte“ Gazas, wie es in der Ankündigung heißt, und die aktuelle Situation der Christen und Christinnen dort. Der Theologe Dr. Georg Röwekamp, der kürzlich ein Buch zu diesem Thema veröffentlicht hat, spricht ab 19.30 Uhr.
Den Link zu den einzelnen Online-Veranstaltungen gibt es nach Anmeldung bei der keb.




