Lebendig. Als Ort, „wo man sein darf, wo wir das ‚Sei willkommen‘ ausdrücken und leben“, beschreibt Schwester Franziska Trögler den Kirchengarten. Zum Beispiel, indem Besuchende Wasser zum Trinken gereicht bekommen – kein Wunder, dass das gerade „sehr, sehr gern angenommen wird“. Oder auch einen Keks in Form der Pilgermuschel, die auch als Logo dient. Rund 500 Kekse pro Woche werden von Ehrenamtlichen gebacken. Apropos, wenn Schwester Franziska auf das Engagement zu sprechen kommt, kommt sie ins Schwärmen: „So viele Menschen bringen sich ein und beteiligen sich in unterschiedlichster Form: im Präsenzdienst, bei der Gestaltung des Mittagsgebets, in der Musik, im Gartendienst. Das ist ein gutes, ein tolles Team, das den Garten gemeinsam geschaffen hat und mit Leben füllt.“
Einer von ihnen ist Johannes Kruger. Der 68-Jährige aus Pommertsweiler, einem Ortsteil der Gemeinde Abtsgmünd, hatte schon immer einen guten Bezug zu Ellwangen und ließ sich von Kirchengarten-Architekt Christoph Romer bereits für die Bauarbeiten begeistern. Er freut sich über den Teamgeist und „die vielen neuen netten Leute, die ich hier getroffen habe“. Während der LGS ist er immer wieder im Präsenzdienst dabei und wird im Juli auch mit dem Schalom-Chor seiner Kirchengemeinde hier auftreten. Denn, wie der heilige Augustinus gesagt hat: „Wer singt, betet doppelt!“







