72-Stunden-Aktion

Ein Dschungel für Wendelsheim

Alle packen mit an. Foto: DRS / Tobias Döpker

Die Ministrant:innen von St. Katharina gestalten in 72 Stunden einen Spielplatz neu.

Tapfer trotzen die Ministranten von St. Katharina im Rottenburger Teilort Wendelsheim Regen, Sturm und Kälte. Seit Freitagmorgen um acht Uhr sind sie im Rahmen der 72-Stunden-Aktion des BDKJ im Einsatz. Ihr Auftrag: Den Seidlerspielplatz in der Schelmenstraße auf Vordermann bringen.  „Unser Arbeitsziel für heute ist es, die Sandelflächen rund um die Spielgeräte aufzufüllen“, erklärt Matthias Babic, der Pastoralassistent der Seelsorgeeinheit. 

Die Kapuze tief in die Stirn gezogen werkeln die Ministrant:innen zwischen den Spielgeräten. Mit Schubkarren wird Sand in die verschiedenen Winkel des Spielplatzes gefahren, um dann mit Rechen und Schippe verteilt zu werden. Keine leichte Aufgabe, da der Sand durch den Dauerregen durchnässt und schwer ist.  

Hoher Besuch auf dem Spielplatz

Da kommen Diözesanrätin Christine Faiß und Weihbischof Gerhard Schneider mit ihren Stärkungen – der Weihbischof hat eine Tüte mit Süßigkeiten dabei, Diözesanrätin Faiß eine Kiste Limonade – gerade richtig. Weihbischof Schneider zeigt sich beeindruckt von der Leistung der Ministrant:innen. „Ich finde es klasse, dass ihr auch bei diesem Wetter im Einsatz seid, um für die Kinder in Wendelsheim den Spielplatz neu zu gestalten“, sagt der Weihbischof. Bei Snickers, Mars, Bounty und Gummibärchen erzählen die insgesamt 21 Ministrant:innen im Alter von zehn bis 21 Jahren den beiden Besuchern, was sie bis zum Ablauf ihrer 72-Stunden-Frist am Sonntag um 17 Uhr noch alles vorhaben.

 So sollen die Spielgeräte gereinigt und ausgebessert werden. Außerdem wollen die Ministrant:innen die Spielgeräte noch anstreichen und mit verschiedenen Tiermotiven verzieren. „Aus dem Spielplatz soll ein Dschungel werden“, sagt Pastoralassistent Babic.  Und wer hatte die Idee für das Projekt? „Die Idee ist im Kirchengemeinderat entstanden. Insbesondere unsere Mütter haben sich dafür eingesetzt, dass der Spielplatz neugestaltet wird“, sagt Babic. 

Und dann müssen auch Diözesanrätin Christine Faiß und Weihbischof Gerhard Schneider mit anfassen, damit aus dem eher tristen Spielplatz bis Sonntag ein Dschungel wird.  Ihr Arbeitsauftrag von den Minis: den Sand zwischen den beiden Rutschen gleichmäßig verteilen. Schippe und Rechen stehen dafür am Kletterturm schon bereit. 

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