Wallfahrt

Gutes Miteinander und Unterwegssein

Das Bild zeigt die Pilgernden auf dem Weg nach Flüeli. Bild: Verband Katholisches Landvolk

Der Vorsitzende des Katholischen Landvolks, Johannes Sauter, dankt Bischof Gebhard Fürst im Abschlussgottesdienst für die vielfältige Unterstützung des Landvolks. Bild: Verband Katholisches Landvolk

Die 56. Diözesanwallfahrt des Katholischen Landvolks führte 287 Pilgernde aus unserer Diözese wieder zu ihrem Patron Bruder Klaus in die Schweiz.

Am Sonntagnachmittag gegen halb drei strömten 287 glückliche Pilgernde aus der Pfarrkirche in Sachseln, der Grabeskirche von Bruder Klaus, dem Patron des Katholischen Landvolks. Bischof Dr. Gebhard Fürst hatte als Höhepunkt und krönenden Abschluss der zweitägigen Wallfahrt nach Flüeli unter dem Motto "...denn von ihm kommt meine Hoffnung" gerade den Gottesdienst zelebriert.Der Vers, dem das Motto der Wallfahrt entnommen war, lautet vollständig:"Bei Gott allein kommt meine Seele zur Ruhe, denn von IHM kommt meine Hoffnung". Dies war der zentrale Satz in der Predigt. Er versichert in diesen unruhigen Zeiten den Wallfahrenden, dass "der Friede, den Gott uns verheißt und auf den wir hoffen, vom lebendigen Gott kommt, auf den wir unsere Hoffnung setzen".

Außerdem ging der Bischof in seiner Predigt darauf ein, dass Bruder Klaus Familie und Hof verlässt und alles auf Gott setzt: "Vielleicht wird bald das Ehepaar selig gesprochen. Das wäre schön, denn Dorothee hat einen großen Anteil an der Berufungsgeschichte von Bruder Klaus. Denn auch mit ihr hat er seine Fragen geteilt, sie hatte teil an seinem Ringen und sie hat schließlich dem Entschluss ihres Mannes auch innerlich zugestimmt." Dies sei ein wesentlicher Teil seiner einzigartigen und spannungsvollen Berufungsgeschichte.

Dank für die vielfältige Unterstützung

Der Vorsitzende des Katholischen Landvolks, Johannes Sauter, dankte Bischof Gebhard Fürst für die vielfältige Unterstützung des Landvolks. Er erinnerte an die Besuche auf den Bauernhöfen, bei denen der Bischof den Landwirt:inn:en seine Wertschätzung entgegenbrachte. Als Dank überreichte er Fürst eine holzgeschnitzte Statue von Bruder Klaus und Dorothea. Der Bischof gab den Dank zurück. Er habe dem Landvolk den Impuls zum Pilgern zu verdanken. Er wünschte allen Pilgernden weiterhin ein gutes Miteinander und Unterwegssein.

Die jährliche Diözesanwallfahrt des Katholischen Landvolks beginnt stets mit einer Begrüßungsandacht in der Basilika in Einsiedeln. Nach Flüeli kann dann die letzten Kilometer gepilgert oder ein Gottesdienst besucht werden. Nach der abendlichen Lichterprozession gibt es die Möglichkeit zur nächtlichen stillen Anbetung in der Ranftkapelle, bevor sich die sechs Reisebusse am Tag nach dem Wallfahrtsgottesdienst in Sachseln wieder auf den Heimweg machen.

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