Martinusgemeinschaft

Ein Licht für Sankt Martin

Vertreter der Martinusgemeinschaft übergeben Bischof Dr. Klaus Krämer eine Lichtertüte. v. l.: Christian Wicker, Bischof Dr. Klaus Krämer, Monika Bucher, Achim Wicker. Foto: DRS / Jochen Wiedemann

Die Lichtertüten zu St. Martin sind jedes Jahr schnell vergriffen. Die letzten Exemplare hat nun der Bischof bekommen - zum Behalten und Weitergeben.

Anfang Oktober waren alle Lichtertüten vergriffen - bereits einen guten Monat vor dem Martinstag. Die Papiertüten mit Ausmalmotiv sind jedes Jahr sehr gefragt: 72.000 Stück sind über die Diözese und auch über Deutschland hinaus verschickt worden. Im Kindergarten St. Josef in Hirrlingen hat jedes Kind zwei Tüten bunt ausgemalt; eine zum Behalten und eine als Geschenk an einen Bewohner oder eine Bewohnerin des KBF Seniorenheims Hirrlingen. „Solche schönen Geschichten werden uns jedes Jahr zugetragen", sagt Achim Wicker von der Martinusgemeinschaft, die das Projekt initiiert. Das ist auch der Sinn der Lichtertüten: Jeder bekommt eine für sich selbst und eine zum Weitergeben, sodass die Botschaft Martins und das Licht in der Tüte in die Welt getragen werden.

Das Motiv auf der Lichtertüte ist traditionell von Hand gemalt. Christian Wicker macht das seit vier Jahren. Bei der Übergabe der letzten übriggebliebenen Exemplare an Bischof Dr. Klaus Krämer erklärt Wicker, was er sich beim Zeichnen überlegt hat: „Martin sitzt nicht auf seinem Pferd, sondern steht unten auf Augenhöhe mit dem Bettler", so der junge Künstler. Die beiden Figuren sind zueinander gewandt, es gibt keine großen Distanzen, keine Hierarchien - das war Christian Wicker wichtig. Der Bischof freut sich über das Geschenk - und möchte gleich ein paar Buntstifte mit zur nächsten Sitzung nehmen.

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