Pilgern

Ein Ort besonderer Nähe zu Gott

Gruppenbild mit Weihbischof Matthäus Karrer in Festgottesdienst in der Großen Sakristei der Klosterkirche Einsiedeln. Bild: Jean-Marie Duvoisin, Einsiedeln

Gemeinsam mit Ministrant:innen versammeln sich im Anschluss an den Festgottesdienst in der Großen Sakristei der Klosterkirche Einsiedeln (von links) Abt Urban Federer OSB, Weihbischof Matthäus Karrer, Pater Gregor Jäggi OSB und Diakon Ralf Maria Weitzenberg. Bild: Jean-Marie Duvoisin, Einsiedeln

Auf Einladung von Abt Urban hatte Weihbischof Matthäus Karrer die Ehre, das Pontifikalamt zur "Engelweihe" im Kloster Einsiedeln zu zelebrieren.

Die "Engelweihe" ist ein besonderes Weihefest für die Gnadenkapelle, die sich im westlichen Teil der Einsiedler Klosterkirche befindet und an die Einsiedelei des heiligen Meinrad erinnert. Diese Kapelle dient seit Jahrhunderten als Ort der Marienverehrung und beherbergt die berühmte "Schwarze Madonna".

Abt Urban betonte in seiner Begrüßungsrede die besonderen Beziehungen zwischen dem Kloster Einsiedeln und der Diözese Rottenburg-Stuttgart, wo sich auch der sogenannte "Sülchgau", die Heimat des heiligen Meinrad, befindet. Somit wurde bei der diesjährigen "Engelweihe" auch an die Ursprünge der Gnadenkapelle erinnert.

Weihbischof Karrer unterstrich in seiner Predigt, dass die Gnadenkapelle ein Ort besonderer Nähe zu Gott für unzählige Menschen ist. Abt Urban wies darauf hin, dass die Beziehungen zwischen Rottenburg und Einsiedeln, insbesondere durch die Einweihung des Meinradwegs im Jahr 2019 als Pilgerweg für Radfahrer, einen neuen Aufschwung erfahren haben. Er begrüßte die Radpilger aus der Neckarstadt herzlich.

Unter der Leitung von Achim Wicker, aus der Hauptabteilung "Pastorale Konzeption" des Bischöflichen Ordinariats, und Diakon Ralf-Maria Weitzenberg aus Rottenburg war eine Gruppe von Radpilgern speziell zu diesem Anlass nach Einsiedeln gepilgert. In vier Tagen legten die Radler 280 Kilometer zurück und überwanden dabei mehr als 3000 Höhenmeter. In Einsiedeln wurden sie herzlich von Pater Philipp, dem Initiator des Meinradwegs, empfangen.

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