Caritas

Ein Ort der Begegnung, Beratung und Unterstützung

Die Verantwortlichen der Caritas Heilbronn-Hohenlohe, der Kirche, der Stadt Bad Mergentheim und des Main-Tauber-Kreises vor dem neuen Familienbüro.

Die Verantwortlichen der Caritas Heilbronn-Hohenlohe, der Kirche, der Stadt Bad Mergentheim und des Main-Tauber-Kreises vor dem neuen Familienbüro. Foto: DRS/Guzy

 Blick durch die Eingangstür des Familienbüros

Blick durch die Eingangstür des Familienbüros Foto: DRS/Guzy

Die Caritas Heilbronn-Hohenlohe eröffnet ein weiteres Familienbüro. Es soll mit seinen Angeboten unterschiedliche Zielgruppen ansprechen.

Die ersten Besucherinnen und Besucher haben für Gespräche schon hereingeschaut. Mit der offiziellen Eröffnung starten nun auch die regelmäßigen Angebote im neuen Familienbüro der Caritas Heilbronn-Hohenlohe in Bad Mergentheim.

Neben den offenen Sprechstunden dienstags, donnerstags und freitags gibt es zunächst ein Familiencafé, eine Krabbelgruppe und die „Wunderfinder“, eine Forschergruppe für Kleinkinder von drei bis fünf Jahren. Weitere Angebote sollen im Laufe der Zeit auch durch Impulse aus der Bevölkerung entstehen, wie Daniela Groß im Rahmen der Eröffnung sagte. Sie ist zusammen mit Lina Krisciuniene Ansprechpartnerin im neuen Familienbüro. Groß nannte ein Reparatur-Café speziell für Spielzeug oder Demokratiebildung als Beispiele für weitere Ideen, die sich in den neuen Räumlichkeiten entwickeln können. Das Familienbüro soll zu einem „Ort sozialen Engagements werden“, wie Kerstin Rook-Pawletta, Leiterin der teilstationären Hilfen und Angebote im Sozialraum bei der Caritas, sagte.

Renovierte Räume

Nach Gundelsheim, Neckarsulm und Obersulm sowie der Mitträgerschaft des Quartierszentrums Augärtle in Heilbronn ist das Familienbüro in Bad Mergentheim der fünfte Standort, an dem die Caritas Heilbronn-Hohenlohe eine solche sozialräumliche Anlaufstelle bietet. „Familienzentren sind Erfolgsmodelle“, sagte Ulf-D. Schwarz, Regionalleiter der Caritas Heilbronn-Hohenlohe. Er forderte die Gäste der Eröffnungsfeier auf, das Familienbüro in die Bürgerschaft hineinzutragen.

Es findet sich in der Zaisenmühlstraße 3 im ehemaligen KJG-Heim. Das Gebäude, das der Stiftung St. Johannes gehört, nutzte zuletzt der Arbeitskreis Asyl Bad Mergentheim. Er zog im Sommer 2023 seine Hilfeleistungen an einem neuen Standort zusammen. Vor der Eröffnung des Familienbüros wurden die Räume des früheren KJG-Heims grundlegend renoviert. Neben zwei Beratungszimmern verfügt die neu geschaffene Einrichtung über einen Raum für Veranstaltungen und einen Werkraum.

Initiative des Landkreises

Der Beratungsort geht auf eine Initiative des Main-Tauber-Kreises zurück. „Ohne die Initiative des Landkreises wäre es nicht möglich gewesen“, sagte Bürgermeisterstellvertreter Andreas Lehr. Der Kreistag hatte entschieden, Familienzentren zu fördern, wie Elisabeth Krug, Dezernentin für Jugend, Soziales und Gesundheit beim Main-Tauber-Kreis, erklärte. Krug zählte mittlerweile 15 Standorte im Landkreis, an denen solche Angebote aufgebaut sind oder sich im Aufbau befinden. „Es ist wichtig, dass das Miteinander von Familien gefördert wird“, sagte sie.

In Bad Mergentheim hatte die Stadt zunächst digitale Angebote. Das Familienbüro ermöglicht nun persönliche Beratung. Als Anlaufstelle, wo Menschen angenommen und ernst genommen werden, bezeichnete Lehr die neue Einrichtung und übergab Kaffeetassen als Geschenk der Stadt. Der Gemeinderat der Stadt Bad Mergentheim hatte die Caritas Heilbronn-Hohenlohe in einer Grundsatzentscheidung mit dem Projekt betraut. Das Familienbüro wird außerdem durch den Main-Tauber-Kreis gefördert. Nach dem Segen durch Pfarrvikar Francis Chukwudi Ihemeneke konnten die Gäste die neuen Räume besichtigen und sich über die Angebote informieren.

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