Vergangenen November wählten die Kirchengemeinde- und Pastoralräte den 12. Diözesanrat, der diesen März zu seiner konstituierenden Sitzung zusammentreten wird. Vor diesem Hintergrund lud Dr. Johannes Warmbrunn, Sprecher des aktuellen 11. Diözesanrats, am Dienstagabend zur letzten gemeinsamen Sitzung des amtierenden Geschäftsführenden Ausschusses ins Rottenburger Hirscherhaus ein.
Ehrliche Diskussion
Bei einem Sektempfang anlässlich dieser besonderen Sitzung würdigte Bischof Dr. Klaus Krämer die Bedeutung des Gremiums und verwies darauf, dass viele wichtigen Versammlungen des Diözesanrats in den vergangenen Jahren durch den Geschäftsführenden Ausschuss vorbereitet wurden. So sei die Vollversammlung zu jeder Zeit handlungsfähig gewesen, hob Dr. Krämer hervor. Rückblickend hielt der Bischof weiter fest, dass die zu Ende gehende Amtsperiode des 11. Diözesanrats durch „enorme Herausforderungen“ geprägt war. Dr. Krämer erinnerte an die Corona-Pandemie, an die Zeit der Sedisvakanz sowie an den gestarteten Zukunftsprozess. Im Rahmen dessen habe es eine ernsthafte, offene und ehrliche Diskussion gegeben, die zu einem Meinungsbildungsprozess führte und bereits erste Ergebnisse brachte. Einen besonderen Dank sprach der Bischof dem Präsidium für das verlässliche und partnerschaftliche Miteinander aus. Auch dankte Bischof Dr. Krämer allen Mitgliedern des 11. Diözesanrats für deren Engagement.
Wichtige Grundlagen gelegt
Dr. Johannes Warmbrunn, der nach 24 Jahren im Diözesanrat und nach 19 Jahren als dessen Sprecher aus dem Gremium ausscheiden wird, beschrieb die Arbeit im Diözesanrat und dessen Gremien als eine von einer “gedeihlichen und konstruktiven Atmosphäre” geprägten Aufgabe. Dies habe stets zum konstruktiven Miteinander beigetragen, lobte er. Dr. Warmbrunn sprach seinen besonderen Dank an Generalvikar Dr. Clemens Stroppel sowie an die Mitarbeitenden der bischöflichen Verwaltung aus. Auch hier habe es stets eine hervorragende Zusammenarbeit gegeben, die zu würdigen sei, sagte Dr. Warmbrunn. Dank dieses Miteinanders habe der Geschäftsführende Ausschusses mit seiner Tätigkeit stets die fachliche Basis für die Arbeit des Diözesanrats legen können, sagte Dr. Warmbrunn und fügte hinzu: „In dem Geschäftsführenden Ausschuss wurden wichtige Grundlagen gelegt.“
Außerordentlich dankbar
Gabriele Denner, Geschäftsführerin des Diözesan- und Priesterrats, sprach im Rückblick von einer „außergewöhnlichen und intensiven Zeit“, auf die sie sowohl im Diözesanrat als auch im Geschäftsführenden Ausschuss und den weiteren Ausschüssen zurückblicke. „Unvergesslich bleiben der schwierige Start in der Corona-Phase, die einjährige Sedisvakanz, der Bischofswechsel und nicht zuletzt die Herausforderungen rund um den Prozess ‚Kirche der Zukunft‘“, sagt sie und setzt hinzu: „Doch eines war dabei immer von zentraler Bedeutung: Das synodale Miteinander. Dafür bin ich außerordentlich dankbar. Auch das herausragende Engagement aller Mitglieder hat mich tief beeindruckt und verdient höchste Wertschätzung."
Synodale Miteinander besonders wichtig
Diözesanrätin Claudia Friedrich, die nach 20 Jahren im Diözesanrat und nach zehn Jahren im Geschäftsführenden Ausschuss im März ebenfalls aus beiden Gremien ausscheidet, sagte: „Gemeinsam an Themen auf Augenhöhe mit allen zu arbeiten – dieses synodale Miteinander – war mir als Ehrenamtliche besonders wichtig. Durch meine Arbeit im Zentralkomitee der deutschen Katholiken habe ich den Dialog mit anderen Diözesen als sehr bereichernd erlebt, was mir auch in meiner Arbeit im Geschäftsführenden Ausschuss zugutekam.“ Neben mit dem Bischofswechsel und der Sedisvakanz verbundenen Aufgaben habe der Schwerpunkt der Arbeit des Ausschusses vor allem in der gemeinsamen Vorbereitung der Sitzungen gelegen, um dem Plenum ausreichend Raum und Zeit für die Entwicklung von Ideen, deren Beratung und für die daraus resultierende Entscheidungsfassung zu geben, hielt auch sie fest.




