Am liebsten leben Menschen in ihrer eigenen Heimat. Vorausgesetzt, ihre Existenz ist nicht bedroht und sie haben ein menschenwürdiges Leben. Flucht ist der letzte, oft lebensgefährliche Ausweg aus Krieg, Terror, Verfolgung, Naturkatastrophen und extremer existenzbedrohender Not, wenn kein Schutz mehr in der Heimat existiert. Es ist immer eine radikale Entscheidung.
Nah an der Lebenswirklichkeit der bedürftigen Menschen
Um Menschen auf der Flucht in Form von Nothilfe zu unterstützen oder aber direkt in der Heimat soziale und pastorale Projekte zu fördern hat die Hauptabteilung Weltkirche in der Diözese Rottenburg-Stuttgart ein weltweites Netzwerk mit weltkirchlichen Partnern gebildet, die mit den Bedürfnissen der Notleidenden vor Ort vertraut sind. Besonders effektiv ist weltkirchliche Hilfe deshalb, weil die Kirche vor Ort, mit ihren caritativen Einrichtungen nah an der konkreten Lebenswirklichkeit der bedürftigen Menschen ist und auch bleibt, nachdem die Berichterstattung über die humanitäre Katastrophe in den Medien verklungen ist.
Investitionen in das gemeinsame Haus
„Es ist wichtig, Menschen auf der Flucht in Form von Nothilfe zu helfen. Letztendlich kommt es aber darauf an, dass wir mit den Projekten, die wir unterstützen, dazu beitragen, benachteiligten und bedrohten Menschen an allen Orten ein lebenswürdiges Leben zu ermöglichen. Man kann dies als „Investitionen in das gemeinsame Haus“ verstehen, wie Papst Franziskus in „Laudato Si“ die Erde als gemeinsamen Lebensraum der Menschen nennt“, erklärt Dr. Wolf-Gero Reichert, Geschäftsführer der Hauptabteilung Weltkirche in der Diözese.








