Das Institut für Fort- und Weiterbildung der Diözese Rottenburg-Stuttgart bekommt eine neue Leitung. Ab September 2026 wird Gabriele Denner als Direktorin die Führung der zentralen Fortbildungseinrichtung für haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in pastoralen und nicht-pastoralen kirchlichen Diensten der Diözese mit Sitz in Rottenburg übernehmen.
Kulturwandel begleiten
„Ich bin froh, dass wir mit Gabriele Denner eine profilierte Theologin unserer Diözese für diese Leitungsfunktion gewinnen konnten, die mit der Aufgabe verbunden ist, das Institut in den Prozess ‚Kirche der Zukunft‘ einzubinden, den daraus resultierenden Kulturwandel in unserer Art zu Arbeiten zu begleiten und die Fort- und Weiterbildung der Diözese zu profilieren“, sagt Bischof Dr. Klaus Krämer.
Etablierung der Engagemententwicklung und Ehrenamtsförderung
Gabriele Denner ist seit 2022 Leiterin der Geschäftsstelle der Diözesanen Räte und Geschäftsführerin von Diözesan- und Priesterrat. Zudem ist sie beratendes Mitglied im Steuerungskreis des diözesanen Prozesses „Kirche der Zukunft“ und Geschäftsführerin des diözesanen Synodenteams. Nach einigen Jahren als Gemeindereferentin in der Kirchengemeinde St. Johannes in Fellbach wurde Denner 1999 Referentin für Religiöse Bildung im Bischöflichen Jugendamt in Wernau. 2007 wurde sie zur Geistlichen Diözesanleiterin BJA/BDKJ gewählt und wechselte in die Leitung des Bischöflichen Jugendamtes. Von 2012 bis 2022 war Gabriele Denner Referentin in der Hauptabteilung „Pastorale Konzeption“ des Bischöflichen Ordinariats und verantwortete den Aufbau und die Etablierung der Engagemententwicklung und Ehrenamtsförderung in der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Seit 2017 war sie Persönliche Referentin von Weihbischof Matthäus Karrer und Mitglied im Leitungsteam der Hauptabteilung.
Diözese als eine synodale Kirche erleben
Die Anfrage des Bischofs habe sie überrascht und zugleich gefreut, sagt Gabriele Denner. „Sie trifft meine Überlegungen, die mich seit einiger Zeit beschäftigen, mich wieder intensiver mit inhaltlichen Themen und Fragen auseinanderzusetzen. Die neue Aufgabe gibt mir die Möglichkeit, wieder mehr pastoral-strategisch zu gestalten und meine langjährigen beruflichen Erfahrungen gezielt im Bereich der Fort- und Weiterbildung einzubringen, insbesondere im Prozess ‚Kirche der Zukunft‘“, so Denner weiter. Als Geschäftsführerin des Diözesanrats habe sie die Gelegenheit gehabt, die Diözese als eine synodale Kirche erleben zu dürfen. „Die Erfahrungen möchte ich künftig noch stärker in die Umsetzung des Prozesses integrieren“, betont Gabriele Denner.
Gespür für das Mögliche
Dr. Johannes Warmbrunn, der Sprecher des Diözesanrats, blickt mit etwas Wehmut auf die bald offene Stelle in der Geschäftsstelle des Diözesanrats, freut sich aber auch über die Ernennung von Gabriele Denner als künftige Leiterin des Instituts für Fort- und Weiterbildung. „Ich schätze ganz außerordentlich Gabriele Denners herzerfrischende Art mit Menschen umzugehen, ihre Klugheit und Klarheit, ihr Gespür für das Mögliche und auch für das Unabweisbare. Besonders hervorheben will ich ihren unermüdlichen Einsatz für gelebte Synodalität und für die Unterstützung ehrenamtlich Engagierter. Und ich danke ihr von Herzen für ihren wertvollen Dienst in der Geschäftsstelle des Diözesanrats“, sagt Dr. Johannes Warmbrunn.




