Kirchenmusik

Geistliche und musikalische Impulse

Blick in die volle Kirche zum Altar mit Musikern und Zelebranten.

Zusammen mit den Sänger:innen und Gläubigen aus dem ganzen Dekanat Friedrichshafen feierten Pfarrer Michael Benner (M.), Dekan Bernd Herbinger (l.) sowie Komponist Gregor Linßen (am Keyboard) Gottesdienst - Foto: Olaf Grabbe

Mit dem Komponisten Gregor Linßen und seiner Messe "Kommt und seht" feiert das Dekanat Friedrichshafen ein Glaubensfest.

Mal mit rhythmischen Melodien, mal mit meditativen Klängen füllten über zweihundert Sängerinnen und Sänger aus dem ganzen Dekanat am Sonntagmorgen die St.-Petrus-Canisius-Kirche in Friedrichshafen. Die Messe "Kommt und seht" hatten sie in einem Workshop am Vortag mit deren Komponisten Gregor Linßen erarbeitet. Pfarrer Michael Benner, Leiter der Seelsorgeeinheit Friedrichshafen-West und selbst begeisterter Musiker, sang als Hauptzelebrant dazu passend weite Teile der liturgischen Texte.

Gregor Linßen, Komponist, Liedermacher und Kirchen-Raum-Künstler, prägt das deutschsprachige Neue Geistliche Lied seit über drei Jahrzehnten entscheidend mit. "Und ein neuer Morgen" oder "Lamm Gottes" schafften es sogar in den Regionalteil des Gesangbuchs "Gotteslob". Von ihm stammt auch "Venimus adorare Eum", die offizielle Hymne des Weltjugendtags in Köln mit dem kurz zuvor gewählten Papst Benedikt XVI. im Jahr 2005. Linßen arbeitete zunächst mit der Musikgruppe Ruhama und tritt seit 1993 mit AMI auf, die am Samstagabend unter dem Motto "Kinder des Lichts" in Friedrichshafen mit ihm konzertierten.

Idee entstand auf dem Katholikentag

Die Idee, Gregor Linßen an den Bodensee zu holen" entstand 2022 auf dem Katholikentag in Stuttgart. Eine Gruppe aus dem Dekanat hatte ihn dort in der Leonhardskirche mit seinen Musiker:innen erlebt und war begeistert. Dekan Bernd Herbinger, der die Idee aufgriff und unterstützte, dankte den vielen Ehren- und Hauptamtlichen, die die Idee zu einem großen musikalischen und geistlichen Erlebnis werden ließen. In seiner Predigt betonte er, dass Gott die menschliche Qualität in den Blick nehme, weniger die Leistung. Das fordere heraus, motiviere aber auch. Diese Motivation hat der musikalische Gottesdienst sicher auch ins Dekanat Friedrichshafen hineingetragen.

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