Welche Rolle nehmen muttersprachliche Gemeinden in der künftigen Struktur der 50 bis 80 neuen Kirchengemeinden ein? Wie werden sie in Zukunft von pastoralem Personal begleitet und welche Räume werden ihnen zukünftig noch zur Verfügung stehen?
Über diese Fragen und weitere Anliegen im Zusammenhang mit dem Entwicklungsprozess „Kirche der Zukunft“ tauschten sich am vergangenen Samstag im Gemeindesaal St. Joseph in Stuttgart-Feuerbach mehr als 100 Vertreter:innen der muttersprachlichen Gemeinden mit Bischof Dr. Krämer und Verantwortlichen aus dem Bischöflichen Ordinariat aus. Bereits im Vorfeld der Veranstaltung waren hundert Fragen eingegangen und auch das Interesse am offenen Austausch war groß – viele der Teilnehmenden nutzten die Gelegenheit, ihre Fragen direkt zu stellen.
Gemeinsam Zukunft gestalten
Die Diözese Rottenburg-Stuttgart steht vor großen Herausforderungen: Die Mitgliederzahlen gehen zurück – sowohl in den deutschen als auch den muttersprachlichen Gemeinden –, die finanzielle Situation verschlechtert sich und das Pastorale Personal wird in allen Berufsgruppen weniger. „Auf diese Herausforderungen müssen wir alle gemeinsam reagieren“, sagte Barbara Strifler, Teil der Leitung des Prozesses „Kirche der Zukunft“ und gleichzeitig verantwortlich für das Programm „Seelsorge in neuen Strukturen“, in ihrer Einführung. Dass nur gemeinsam Neues entwickelt werden könne und man auch nur füreinander und miteinander gewinnen könne, betonte auch Michael Heil, Leitender Pfarrer der Gesamtkirchengemeinde Stuttgart-Nordwest, bei seiner Begrüßung.








