Immer wieder fasziniert von den vielen liebevollen Details, die es in der Krippe zu entdecken gibt, ist Pater Wölfl. Für unsere kleine Impuls-Reihe über die Krippe in der Schönenbergkirche hat er aber Maria mit dem Jesuskind ausgewählt, auch wenn sie eigentlich „außer Konkurrenz“ unter den Lieblingsfiguren jeder Weihnachtskrippe sind. „Gott wird Mensch und vertraut sich einer Familie an, und hier am Schönenberg ist das ganz toll dargestellt, wie die Muttergottes Jesus ganz zärtlich in den Armen hält“, sagt der Pfarrer der Pfarr- und Wallfahrtskirche. Ihn erinnert die Krippenszene an einen Ausruf aus seiner bayerischen Heimat, der benutzt wird, wenn etwas Unerwartetes passiert. Wie an Heiligabend, als Gott als Mensch in unsere Welt gekommen ist.
„Hier kommen ganz viele Menschen her, zur Wallfahrt oder wenn sie Sorgen haben“, berichtet Wölfl. Herzstück der Kirche ist die Gnadenkapelle, in der das Wallfahrtsbild in einem prunkvollen Schrein verwahrt wird. „Sie kommen hierher und gehen vielleicht mit einem Lächeln oder mit einer Träne in den Augen weg. Aber an Weihnachten dürfen wir uns freuen, dass Gott Mensch wird, dass er uns vertraut und wir auch ihm vertrauen dürfen.“






