Weihnachten

Gott liebt die Menschen 

Bischof Dr. Gebhard Fürst stellte die Menschwerdung Gottes in den Mittelpunkt seiner Weihnachtspredigt am 25. Dezember.

„Weil Gott ein Mensch geworden ist, liebe ich ihn.“ Dieses weihnachtliche Bekenntnis stellte Bischof Dr. Gebhard Fürst anlässlich des Pontifikalhochamts zu Weihnachten am 25. Dezember im Dom St. Martin in Rottenburg in den Mittelpunkt seiner Predigt. 

In der Weihnachtsgeschichte zeige es sich, wie eng die Geschichte damals mit den Geschichten von Menschen in der Gegenwart verbunden ist. Denn auch heute gebe es viele Menschen, die gezwungen sind, ihr Zuhause zu verlassen.

 „Nicht weil sie wollen, sondern weil äußere unmenschliche Bedingungen sie zwingen“, sagt Bischof Fürst. „Wie viele Menschen finden keinen Ort, an dem sie menschenwürdig leben können? Wie viele Menschen sind heute nicht willkommen, werden nicht aufgenommen?“, fährt er fort und verweist mit Blick auf die Weihnachtsgeschichte, in der das göttliche Kind nicht in einer warmen Stube, sondern in der Kälte des zugigen Stalls liegt, auf die aktuelle Situation in der Ukraine, in der das Heizen der Wohnungen oft nicht möglich ist. 

Das göttliche Kind sei mitten in allzu menschlichen Bedingungen geboren worden, sagt Bischof Fürst. Und mit der Menschwerdung Gottes in Jesus von Nazareth zeige sich so, dass Gott die Menschen liebt; nicht abstrakt, sondern ganz konkret. „Das ist der Kern der Weihnachtsbotschaft“, sagt Bischof Fürst. „Gott wird ein Mensch und kümmert sich um mich.“

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