Jugend

Gute „Vibes“ für eine faire Zukunft

Die Projektwoche „Werde WELTfairÄNDERER!“ der Diözese Rottenburg-Stuttgart traf auf dem Campus Mutlangen mit seinen vier Schulen auf gute Resonanz. Im Bild das Team der Jugendreferate Aalen, Anna Kleiner (Projektverantwortliche) und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beim „Markt der Möglichkeiten". Foto: Schwenk

In der Projektwoche „Werde WELTfairÄNDERER!“ erlebten Schülerinnen und Schüler in Mutlangen, wie sie die Welt ein bisschen „fairer“ gestalten können.

Der Campus des Schulzentrums Mutlangen verwandelte sich für eine Woche mit großen Zelten in einen Standort der „WELTfairÄNDERER“. Schülerinnen und Schüler hatten die Möglichkeit, auf sehr ansprechende Art und Weise über Soziale Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit, Klimawandel und gerechte Güterverteilung nachzudenken. „Wir haben viel diskutiert, überlegt, auch gelacht und getanzt“, sagt die Projektverantwortliche Anna Kleiner. Gemeinsam mit Verena Zauner von den katholischen Jugendreferaten Ostalb hatte sie den „WELTfairÄNDERER“ in Mutlangen vorbereitet.

Welchen Weg geht ein T-Shirt, bis es hier in einem Geschäft im Regal liegt? Was bedeutet es, wenn man fair gehandelte Schokolade isst? Oder: Wie kann man gemeinsam etwas Gutes erreichen? Diese drei Themen sind nur ein Auszug dessen, was in der „WELTfairÄNDERER“-Zeltstadt angeboten wurde. „Ich bin mit meiner Klasse in den Workshop ‚Biene‘ gegangen“, berichtet Gemeindereferentin Evi Seyschab. Mit einer anderen Klasse besuchte sie einen Workshop zur Stärkung der Sozialkompetenzen. „Es hat den Schüler:innen sehr viel Spaß gemacht“, so Evi Seyschab. Oftmals hatten die Klassen die Themen schon im Unterricht vorbereitet. Den ganzen Vormittag fanden Workshops in den Zelten statt. Welcher davon besucht wurde, entschieden die Klassen selbst.

Ein großer Pool an Ehrenamtlichen

„Werde WELTfairÄNDERER!“ ist ein Projekt der Diözese Rottenburg-Stuttgart und für Schulen konzipiert. „Insgesamt haben wir in der Diözese drei bis vier Projektwochen im Jahr“, führt Anna Kleiner vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) aus. Das letzte Mal war man im Dekanat Ostalb in Neresheim zu Gast. Auch hier war der „WELTfairÄNDERER“ mit seinem ansprechenden Konzept ein voller Erfolg.

Einen großen Anteil daran hat das Team um Jugendreferentin Verena Zauner. „Wir haben hier einen großen Pool an Ehrenamtlichen, die mitarbeiten“, erzählt sie. Natürlich ist es für die Schülerinnen und Schüler klasse, wenn die Inhalte von jungen Menschen an sie herangetragen werden. Die Tatsache, dass man mit dem eigenen Verhalten bereits viel bewirken kann, wird von den Jugendlichen selbst vorgelebt. Insgesamt darf auch der Spaß in der Projektwoche nicht zu kurz kommen. Auch dafür sorgte das Team von Verena Zauner. Im Fair-Café gab es gute Gespräche und Ideen. Eine tolle Sache.

Nachhaltig und fair leben

Am Donnerstagabend wurde es dann ganz konkret. Einige Einrichtungen und Geschäfte sind beim „Markt der Möglichkeiten“ mit einem innovativen Konzept gekommen und stellten dieses der Öffentlichkeit vor. An den Ständen der SECONTIQUE der Aktion Hoffnung, der Katholischen Erwachsenenbildung, des Weltladens, des Umwelthauses oder von „Unverpackt“ aus Schwäbisch Gmünd konnten sich die Gäste über Möglichkeiten informieren, wie man nachhaltig und fair einkaufen bzw. leben kann.

Bei der Abschlussveranstaltung am Freitag kamen nochmal die unbeschreiblichen „Vibes“ der Projektwoche zum Schwingen. „Oftmals“, so sagt Anna Kleiner, „wirken unsere Workshops noch lange nach und es entstehen später Initiativen“.

Die Welt im Kleinen verändern - WELTfairÄNDERER unterwegs

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