Corona

Hoffnung, Gebet, Versöhnung

Grafik: Deutschland betet

Weihbischof Thomas Maria Renz und andere laden am Neujahrstag zu einem deutschlandweiten ökumenischen Online-Gebet ein.

"Wir erleben in diesen Wochen schmerzhaft, wie ein Riss durch unsere Gesellschaft geht, durch Familien, durch Gemeinden, durch unsere Kirchen", sagt Weihbischof Thomas Maria Renz. "Das Spaltungspotenzial der Corona-Pandemie sei inzwischen gewaltig und viele erfahren und erleiden dieses Spaltungspotenzial als neue Erfahrung völlig ohnmächtig, entsetzt und sprachlos."

Diesem Trend will eine ökumenische Gebetsinitiative, zu deren Initiatoren neben dem katholischen und dem evangelischen Bischof von Dresden und einigen anderen auch der Rottenburger Weihbischof gehört, einen Kontrapunkt entgegensetzen.

Im Gebet zusammenstehen

Unter dem Motto "Hoffnungs statt Resignation - Gebet statt Vorwurf - Versöhnung statt Spaltung" sind alle Menschen guten Willens am Abend des ersten Tags im neuen Jahr zu einem gemeinsamen Online-Gebet eingeladen. Das Gebet beginnt am 1. Januar 2022 um 19 Uhr und wird sowohl auf Youtube als auch bei Bibel-TV übertragen.

Weil Corona mit seinen mannigfachen Negativfolgen so viele Menschen an ihre Grenzen bringe, öffneten sich manche Menschen auch für neue Erfahrungen und Horizonte, auch geistlich und spirituell, so Weihbischof Renz. "Was könnte es daher Besseres geben, als in einer solch dramatischen Situation, die auch das neue Jahr noch nachhaltig prägen wird, im Gebet zusammenzustehen, anstatt sich auseinanderdividieren zu lassen."

Aktuelles

Wegzeichen
Die Stiftung Wegzeichen-Lebenszeichen-Glaubenszeichen vergibt den Stiftungspreis. Bewerbungen für das Jahr 2022 werden jetzt angenommen.
Weiterlesen
Kurz mal nachgedacht
Nicht erst seit dem Münchner Missbrauchsgutachten kann man vom Glauben an die heilige katholische Kirche abfallen, meint Theologe Eckhard Raabe.
Weiterlesen