Soziales

Hoffnung im Advent

Lou und der „Stimmungs-Oktopus“ aus „Onko-Land“.

Die Illustration zeigt das Mädchen Lou und den „Stimmungs-Oktopus“ aus „Onko-Land“, einem interaktiven Hörspiel-Projekt für krebskranke Kinder und Jugendliche, das die Veronika-Stiftung unterstützt und das dabei helfen soll, den Klinikalltag neu und fröhlicher zu erleben. Vorlage: Veronika-Stiftung

Die Stiftungen der Diözese Rottenburg-Stuttgart schenken Orientierung, Mut und Zukunft in unterschiedlichen Lebenslagen.

Die Stiftungen der Diözese Rottenburg-Stuttgart setzen in dieser Adventszeit ein Zeichen der Hoffnung: Mit ganz unterschiedlichen Projekten und Unterstützungsangebotenzeigen sie, wie sinnstiftende Arbeit Menschen unterschiedlichen Alters in verschiedenen Lebenslagen stärkt, Gemeinschaft ermöglicht und Zukunft eröffnet. Schwerpunkte ihrer Tätigkeit liegen dabei auf der Begleitung von Menschen in Not, der Stärkung von Kindern und Jugendlichen, der Bewahrung der Würde jedes Lebens und im verantwortungsvollen Umgang mit digitalen und gesundheitlichen Herausforderungen.

Teilhabe stärken

„Adventszeit ist Hoffnungszeit: Wir laden daher dazu ein, sich an diesem Versprechen zu beteiligen – durch Anteilnahme, Spenden oder Zustiftungen. Gemeinsam machen wir Zukunft möglich“, sagt Barbara Chiumento, Leiterin der Stabsstelle „Fundraising“ des Bischöflichen Ordinariats der Diözese. Die einzelnen Projekte und Initiativen der Stiftungen zeigten dabei konkret und nachvollziehbar, wie aus Sorge Unterstützung wird. So lege die Mutter-Teresa-Stiftung beispielsweise einen Schwerpunkt ihrer Tätigkeit auf die Finanzierung von Projekten gegen Altersarmut und -einsamkeit – damit niemand am Rand der Gesellschaft stehen bleibt. Die diözesane Veronika-Stiftung wiederum unterstütze vielfältige Projekte zur Gesundheitsförderung und zur Begleitung von Menschen in schwierigen Lebenssituationen bei Krankheit, Schmerz und Tod. Ein interaktives Buchprojekt der Veronika-Stiftung begleite zudem Kinder beim bewussten und kompetenten Umgang mit digitalen Medien. So werde früh Bildung mit Medienkompetenz verknüpft und gesellschaftliche Teilhabe gestärkt.

Stipendien an Kinder und Jugendliche

Weiter gebe es die Stiftung Wegzeichen der Diözese, welche Menschen und Organisationen unterstützt, die sich für den Erhalt und die Errichtung von Kapellen, Wegkreuzen und Bildstöcken einsetzen: Christliche Kleindenkmäler, die zum Verweilen, Nachdenken und zum Gebet einladen. Weiter im Verbund befindet sich die Stiftung Marchtaler Internate. Sie unterstütze Schüler:innen, damit sie in der Schulgemeinschaft zu selbstbewussten Persönlichkeiten heranwachsen können – wenn nötig auch mit psychologischer Betreuung und Unterstützung, sagt Chiumento. Außerdem vergebe die Stiftung Stipendien an Kinder und Jugendliche. Die diözesane Stiftung Weltkirche schließlich engagiere sich aktuell beim Aufbau von Vorschulen in 42 Gemeinden Mosambiks und die Bischof-Moser-Stiftung wende sich mit ihrem aktuellen Projekt „Mutmacher“ an Jugendliche in Leutkirch, um Orientierung zu geben, Mut zu machen und einen Raum anzubieten, der es den Jugendlichen ermöglicht, ihre eigene Stimme zu finden.         

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