Um die 30 Menschen aus allen Landesteilen der Ukraine kommen durchschnittlich ins Ukraine-Café, das freitagnachmittags im Gemeindessaal der St.Borromäus-Kirche in Winnenden stattfindet: Bei der Putzete am Samstag, 15. März 2025, packen die Katholiken gemeinsam mit den Ukrainern an.
Auch mit wenig Sprachkenntnissen willkommen
Auch die Nachbarschaft rund um die Kirche mit dem markanten weißen Turm ist eingeladen: „Auch wer die deutsche Sprache noch nicht so gut spricht, kann einen Besen in die Hand nehmen“, hätten ihm die Ukrainerinner und Ukrainer erklärt, so Jens Flammann, der als Engagementförderer für die katholische Kirche in Winnenden arbeitet. In der Ukraine werden solche Arbeitseinsätze als „Subbotnik“ bezeichnet.
Fasten ist in allen Religionen eine Zeit der Besinnung
Im Rahmen der Kreisputzete soll am 15. März von 10:00 bis 12:00 Uhr rund um die St.Borromäus-Kirche angepackt werden. Danach sei ein schwäbisch-ukrainischer Imbiss geplant, denn: „Bei Katholiken halten Essen und Trinken nicht nur Leib und Seele zusammen, sie stiften zudem ein Gefühl von Gemeinsamkeit – auch mit neuen und alten Nachbarn, die wir ganz besonders ansprechen wollen.“ Zudem passe die Putzete ja auch zur Fastenzeit, die von Aschermittwoch bis Ostern dauere: „Fasten ist in allen Religionen eine Zeit der Besinnung, was noch wichtig und wertvoll ist; und was es nicht mehr braucht. Etwas ganz Ähnliches machen wir bei der Putzaktion ja auch.“





