Nach dem Studium und einer zweijährigen Berufseinführung wurden beauftragt: Danijela Begić (Seelsorgeeinheit Klippeneck-Primtal, Dekanat Tuttlingen-Spaichingen), Cornelia Dürgner (Seelsorgeeinheit Stuttgart Johannes XXIII., Stadtdekanat Stuttgart), Elisabeth Hüttner (Seelsorgeeinheit Am Limes, Dekanat Ostalb), Sebastian Kuhn (Seelsorgeeinheit Heimat Bischof Sproll, Dekanat Biberach), Brigitte Weiß (Seelsorgeeinheit Schwäbischer Wald, Dekanat Ostalb).
Außerdem beauftragte Bischof Dr. Klaus Krämer für den Dienst in der Diözese: Franz Szymanski (Diözesanlandjugendseelsorger KLJB), Simone Hering (aus der Erzdiözese Freiburg), Sr. M. Franziska Trögler OSF (aus der Erzdiözese Berlin).
Bereit sein, Position zu beziehen
In seiner Predigt zum Zweiten Timotheus-Brief und zum Prolog des Johannes-Evangeliums richtete sich Bischof Dr. Klaus Krämer an die zukünftigen Gemeindereferent:innen:
„Mit Ihrer Beauftragung reihen Sie sich ein in eine lange Folge von Männern und Frauen, die den Glauben, den wir von Aposteln empfangen haben, an die auf sie folgende Generation weitergegeben haben. Als Kirche sind wir eine Glaubens- und Überlieferungsgemeinschaft.“
Der Bischof ermutigte dazu, sich immer wieder Zeit für die Erneuerung und Vertiefung des eigenen Glaubens zu nehmen: „Denn nur, wovon wir selbst zutiefst überzeugt sind, können wir andere Menschen überzeugen und im tiefsten Sinn des Wortes ‚begeistern‘. So geschieht die Weitergabe des Glaubens – damals wie heute!“
Gerade heute sieht Bischof Krämer darin eine Herausforderung. „Wer sich für die Sache Jesu in dieser Welt stark macht, der muss mit Gegenwind rechnen, der muss bereit sein, Position zu beziehen – für seine Überzeugung als Christ und zugunsten von Menschen, deren Würde von anderen missachtet, die bewusst ausgegrenzt und angefeindet werden.“
Die Kraft, diesen Gegenwind auszuhalten, hat, wer mit Gott im Bunde ist: „Wo wir so im Geiste Jesu handeln, setzen wir Zeichen der Hoffnung und machen den Menschen, mit denen wir gemeinsam unterwegs sind, Mut – allen Widerständen zum Trotz nicht aufzugeben – nicht den Kopf in den Sand zu stecken, sondern nach vorne zu blicken – und der Zukunft entgegenzugehen, die Gott selbst uns bereitet hat.“
Den Dienst am Menschen tun
Unmittelbar vor der Beauftragung durch Bischof Dr. Klaus Krämer erklärten die sechs Frauen und zwei Männer ihre Bereitschaft für ihren Dienst mit den Worten: „Ich bin bereit, Gottes Wort gemäß dem Evangelium und dem Auftrag der Kirche zu leben und zu verkünden. Ich bin bereit, den Dienst an den Menschen mit Liebe zu tun, ihrem Glauben und dem Leben in den Gemeinden und an den pastoralen Orten zu dienen. Ich bin bereit, im Auftrag des Bischofs mit den Priestern und den anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Kirche geschwisterlich zusammenzuarbeiten, um Zeugnis zu geben von unserem Herrn Jesus Christus zum Heil der Menschen.“
Den festlichen musikalischen Rahmen des Gottesdienstes gestalteten der Posaunenchor Heumanden unter der Leitung von Jörgen Umbach und die Organistin Ildiko Häffner.
Die Kollekte des Gottesdienstes kommt der Trauerarbeit im TrauerZentrum Hospiz St. Martin in Stuttgart-Degerloch zugute.





