Der heilige Koloman ist Patron des Viehs, der Pferde und auch der kleinen Dorfkirche in Wetzgau. Auch das katholische Kinder- und Familienzentrum Wetzgau trägt den Namen des aus Irland stammenden Pferde- und Viehpatrons. Sozusagen im Galopp – um im Bild zu bleiben – ist in dem Gmünder Stadtteil ein neues Gebäude für den künftig sechsgruppigen Kindergarten entstanden. Die acht Monate zwischen Spatenstich und Einweihung seien „eine bemerkenswert kurze Bauzeit“, sagte Oberbürgermeister Richard Arnold bei der kleinen Einweihungsfeier und dankte allen Verantwortlichen für die schnelle und unkomplizierte Umsetzung. Die Eröffnung stelle einen Meilenstein für den Ausbau des Betreuungsangebots im Stadtteil Rehnenhof/Wetzgau dar.
Kirche, Kommune und Verein kooperieren
Vorzeigecharakter hat das Projekt aber auch mit Blick auf die gute Zusammenarbeit von Kommune, Kirche und auch Vereinswesen, wie Klaus Knödler, Geschäftsführer von „Kinder in der Mitte – Katholischer Kindergartenverbund im Herzen der Stauferregion“, unterstreicht. Nachdem das bisherige Gebäude nicht mehr wirtschaftlich zu sanieren war, hat die Stadt rund drei Millionen Euro für die Errichtung eines neuen Zuhauses für das Kinder- und Familienzentrum St. Koloman investiert und in diesem Zuge auch das Angebot wohnortnaher Betreuungsplätze von vier auf sechs Gruppen und von 100 auf bis zu 132 Plätze erhöht.
In Systembauweise schneller ans Ziel
Das neue Gebäude wurde in Systembauweise aus vorgefertigten und teilausgebauten Stahlrahmen-Modulen errichtet und mit einer gedämmten Holzfassade verkleidet. Beheizt wird es über eine Solewärmepumpe in Kombination mit Niedrigenergieheizkörpern mit Lüftern. Südlich des L-förmigen Gebäudes mit einer Fläche von insgesamt 1098 Quadratmetern (inklusive überdachter Terrasse) haben die Kinder einen 1700 Quadratmeter großen Spielgarten zur Verfügung.






