Weihnachten 2021

Jesus ist geboren!

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Kinder, Jugendliche und Erwachsene lesen und sprechen die Weihnachtsgeschichte in einfacher Sprache – mit viel Herz und Sicherheitsabstand.

Corona zwingt die Menschen noch immer dazu, Abstand zu halten. Die katholische Kirche in Stuttgart hat dennoch Menschen mit und ohne Behinderung zusammengebracht, um die Geschichte von Maria, Josef und dem Kind zu erzählen. Kinder, Jugendliche und Erwachsene lesen und sprechen die Weihnachtsgeschichte in einfacher Sprache – mit viel Herz und doch dem nötigen Sicherheitsabstand. „Es ist etwas ganz Besonderes mitten in dieser Pandemie Menschen für ein gemeinsames Projekt zusammenzubringen. Das macht Hoffnung genau wie die Weihnachtsgeschichte, in der in größter Dunkelheit ein Engel erscheint“, sagt Claudia Ebert, Seelsorgerin bei Menschen mit Behinderung.

Mit dabei ist auch Florian Redzepi, Schüler der Margarete-Steiff-Schule in Vaihingen, der seinen Satz vom Engel Gabriel in Blindenschrift von seinem Laptop abliest. Was er an der Weihnachtsgeschichte gut findet? „Dass sie nur einmal im Jahr gelesen wird.“ Mitgewirkt hat auch Julian Lautenbach. Dem Schüler gefällt, dass ein Kind im Stall geboren wird und natürlich freut er sich auf die Geschenke, die er an Heiligabend bekommen wird.  

Die Schüler bringen Licht und Hoffnung zu den Menschen

Andreas Thiemke, der Schulleiter des Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrums Helene-Schoettle-Schule hat das Projekt gerne unterstützt: „In der Coronazeit mussten die Schülerinnen und Schüler auf so vieles verzichten. Umso schöner war es für uns am Ende dieses schwierigen Jahres noch ein gemeinsames Projekt verwirklichen zu können.“ Auch seine Kollegin Marita Lang, Schulleiterin der Margarete-Steiff-Schule, ist mit einer Textpassage und mit Begeisterung dabei: „Die Weihnachtsgeschichte erzählt davon, wie wichtig es ist, anzukommen und angenommen zu werden. In der Coronazeit sind wir gezwungen, Abstand zu halten, das hat viele Menschen einsamer gemacht. Mit der Weihnachtsgeschichte bringen die Schüler Licht und Hoffnung zu den Menschen.“

Die Schüler und die Lehrkräfte der beiden Schulen und darüber hinaus zusammengebracht hat die Seelsorgerin Claudia Ebert, die sich das ganze Jahr über um Familien mit behinderten Kindern kümmert und die an den beiden Sonderpädagogischen Bildungszentren Religionsunterricht gestaltet. „Gerade für die Kinder und Jugendlichen und ihre Familien war der Lockdown und ist die gesamte Coronazeit eine riesengroße Herausforderung. Umso schöner ist es zu sehen, mit wie viel Freude alle bei der Weihnachtsgeschichte dabei waren.“

In den letzten Schultagen wird sie mit ihren Schülerinnen und Schülern die Weihnachtsgeschichte in den Klassen anschauen. Und im digitalen Adventskalender der Margarete-Steiff-Schule verbirgt sich hinter dem letzten Türchen die inklusiv gelesene Bibelgeschichte. „Die 2000 Jahre alte Weihnachtsgeschichte verbindet auch heute noch Menschen unterschiedlichster Herkunft und unterschiedlichster Kulturen. Die Geschichte macht uns Mut. Diesen Mut brauchen wir jeden Tag aufs Neue“, sagt Claudia Ebert.

Das Making-of

Wie die inklusiv gelesene Weihnachtsgeschichte entstanden ist, erzählt das Making-of, in dem Schüler, Lehrkräfte und die Seelsorgerin zu Wort kommen. Dieses Video ist auch auf der Homepage der Katholischen Kirche Stuttgart unter www.kath-kirche-stuttgart zu sehen.

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