Kirche und Sport

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Die vier großen Kirchen in Baden-Württemberg haben sich mit den Leitungen der vier großen christlichen Kirchen im Collegium Borromaeum in Freiburg getroffen. Foto: Peter Cupec / Erzdiözese Freiburg

Landessportverband und die vier großen Kirchen in Baden-Württemberg tauschten sich erneut zu gesellschaftspolitischen Fragestellungen aus.

Die Bischöfe und die Bischöfin der Diözesen und Landeskirchen in Baden­Württemberg Stephan Burger, Dr. Gebhard Fürst, Ernst-Wilhelm Gohl und Prof. Dr. Heike Springhart, haben sich mit Präsident Jürgen Scholz sowie Andreas Felchle, Gundolf Fleischer und Gerhard Schäfer vom Landessportverband Baden-Württemberg am gestrigen Mittwochabend im Collegium Borromaeum in Freiburg getroffen. Bereits 2019 hatte ein solches Spitzengespräch zwischen Kirche und Sport für das gesamte Bundesland stattgefunden.

Ehrenamtliches Engagement noch mehr stärken

In Städten und Gemeinden in Baden-Württemberg sind die evangelischen und katholischen Kirchen sowie der organisierte Sport herausragende Akteure des gesellschaftlichen Zusammenlebens und des ehrenamtlichen Engagements. Umso wichtiger, dass sich diese politischen Kräfte in herausfordernden Zeiten den Themen, die die Menschen in Baden-Württemberg beschäftigen, annehmen. Die Spitzen bekräftigten, die Angebote ihrer Organisationen weiter für alle zu öffnen und Teilhabe zu ermöglichen. Die Stärkung des ehrenamtlichen Engagements in Kirche und Sport für die Menschen im Land sowie die Aufarbeitung des sexuellen Missbrauchs und die Prävention sexualisierter Gewalt standen im Mittelpunkt des Austausches. Kirche und Sport sind sich ihrer jeweiligen besonderen institutionellen Verantwortung - insbesondere gegenüber Kindern und Jugendlichen - bewusst und wollen ihr durch Sensibilisierung und Qualifizierung beziehungsweise Aufarbeitung nachkommen. Gemeinsam ist man sich der besonderen Verantwortung bewusst, dass die Fehler der Vergangenheit sich nicht wiederholen dürfen.

Sichtbar werden die gemeinsamen gesellschaftlichen Handlungsfelder in der seit 2019 bestehenden Kampagne „Gemeinsam Zeichen setzen". Kirche und Sport wollen ihr gesellschaftliches Engagement in Städten und Kommunen künftig noch stärker miteinander abstimmen und öffentlich sichtbar machen. Das gesellschaftliche Klima lebt von den Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren; indem sie Begegnungsräume eröffnen, wird aus Gesellschaft Gemeinschaft. In diesem Anliegen sehen sich Kirche und Sport miteinander verbunden.

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