Unter dem Motto „Miteinander Kirche der Zukunft gestalten“ präsentiert sich die Diözese Rottenburg-Stuttgart beim 104. Deutschen Katholikentag in Würzburg mit einem eigenen Stand: Von Donnerstag bis Samstag, 14. bis 16. Mai, bietet das Team der Diözese den Besucher:innen auf der Kirchenmeile an der Platznummer FB-N-12 im Themenbereich „Bistümer und Diözesanräte“, unweit der Friedensbrücke über den Main, einen Ort, um im Veranstaltungstrubel für einen Moment zu verweilen, Ruhe zu finden und miteinander ins Gespräch zu kommen. Inhaltlich spannt sich das Angebot über zentrale Themen, die zum Austausch einladen: Caritatives Engagement und Ehrenamt, Perspektiven im Entwicklungsprozess „Kirche der Zukunft“, die Arbeit des Diözesanrats und das Themenfeld „Politik und Gesellschaft“ sind Beispiele.
Neue Bedeutung und Funktion
Eine Besonderheit des diözesanen Auftritts ist das am Gedanken der Nachhaltigkeit und der Bewahrung der Schöpfung orientierte Standkonzept und die Ausstattung mit Möbeln und Einrichtungsgegenständen aus der wegen Sanierungsarbeiten geschlossenen Stuttgarter Kirche „St. Maria“. Die Einrichtungsgegenstände wurden upgecycelt und erhalten so in neuer Umgebung eine neue Bedeutung und Funktion. Das Motto „Miteinander Kirche der Zukunft gestalten“ wird so buchstäblich begehbar: Was früher eine Kirchenbank war, wird Teil einer Begegnungsfläche; was Kirchenboden war, wird zur Bühne für Austausch und neue Ideen. Der Stand wurde zudem so gestaltet, dass er auch nach dem Katholikentag künftig an anderen Orten wiederverwendet werden kann.
Eine eigens aufgestellte Baukastenorgel
Bischof Dr. Klaus Krämer wird am Katholikentags-Samstag in der Zeit von 14 bis 15.30 Uhr an dem Stand vor Ort sein und auch an den anderen Tagen stehen unterschiedliche Ansprechpartner:innen für Gespräche zur Verfügung. Anhand der Fragen „Wozu braucht es mehr Engagement?“, „Was ist dir wichtig für die Kirche von morgen?“, „Was bedeutet Synodalität?“ und „Darf, soll, kann Kirche politisch sein?“ soll es zum Dialog mit den Besucher:innen kommen. So wird am Donnerstag beispielsweise Robert Hahn, Leiter der Hauptabteilung „Kirchengemeinden und Dekanate“ im Bischöflichen Ordinariat, mit vor Ort sein sowie Ordinariatsrätin Karin Schieszl-Rathgeb, Leiterin der Hauptabteilung „Kirche und Gesellschaft“, die am Donnerstag und Freitag, jeweils zwischen 13 und 17 Uhr, zum Thema “Kirche und Politik” am Stand der Diözese ist. Am Freitag, 15. Mai, werden zudem auch Weihbischof Matthäus Karrer, Leiter der Hauptabteilung „Pastorale Konzeption“, Stefanie Oeben, Prozessleitung „Kirche der Zukunft“, sowie Achim Wicker, Geschäftsführer der St. Martinus-Gemeinschaft, zum Gespräch bereitstehen. Gabriele Denner, Leiterin der Geschäftsstelle der Diözesanen Räte und Geschäftsführerin von Diözesan- und Priesterrat, wird am Freitag und Samstag am Stand auf der Kirchenmeile sein und als weitere Gesprächspartnerinnen stehen am Samstag unter anderem Barbara Strifler, Prozessleitung „Kirche der Zukunft“, sowie Diözesanrätin Margret Somfleth bereit. Sein Kommen zugesagt hat außerdem Dr. Thomas Schwieren, Diözesanbaumeister und Projektleiter beim Gebäudetransformationsprozess „Räume für eine Kirche der Zukunft“.
Eine Besonderheit erwartet die Besucher:innen des diözesanen Stands außerdem am Katholikentags-Freitag: Dann spielt Organist Michael Müller auf einer eigens aufgestellten Baukastenorgel.




