Katholikentag

"Katholikentag gerade jetzt wichtig für Kirche und Gesellschaft"

Ministerpräsident Winfried Kretschmann freut sich auf den Katholikentag in Stuttgart. Foto: Staatsministerium Baden-Württemberg

Mit großer Vorfreude blickt der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann dem 102. Deutschen Katholikentag in Stuttgart entgegen.

„Wir brauchen Veranstaltungen wie den Katholikentag gerade jetzt“, so der Ministerpräsident. „Die Gesellschaft ist hoch politisiert und der Krieg in der Ukraine ist für uns alle noch immer ein Schock. Deshalb müssen wir uns auseinandersetzen – mit uns selbst, unserem Glauben und mit dem, was wir für eine Kirche in der Zukunft benötigen.“

Das Programmangebot sei mit seinen 1.500 Veranstaltungen überzeugend und sehr vielfältig, weshalb es auch für ihn nicht leicht sei, eine Auswahl zu treffen. Zumal der Ministerpräsident selbst nicht nur bei der Eröffnung am Mittwochabend, 25. Mai, ab 18 Uhr im Oberen Schlossgarten u.a. an der Seite von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und den beiden Bischöfen Dr. Gebhard Fürst und Dr. h.c. Frank Otfried July dabei ist, sondern auch einen biblischen Impuls zum „Leben der jungen Gemeinde“ (Samstag, 28. Mai, 9:30 Uhr, Liederhalle) gibt und an Podien teilnimmt: So spricht er beispielsweise am Samstag, 28. Mai, ab 11:20 Uhr mit Bischof Fürst unter dem Titel „Als Politiker christlich – als Bischof politisch“ über das Spannungsfeld von Politik und Christentum.

Er könne sicher weniger Veranstaltungen besuchen, als er gerne möchte, so Kretschmann. Aber davon unabhängig würde beispielsweise die Kirchenmeile, auf der sich in der Stuttgarter Innenstadt an rund 300 Ständen Verbände, diözesane Laiengremien, Geistlichen Gemeinschaften, Orden, kirchliche Institutionen und Initiativen vorstellen, auf sein Interesse stoßen. Schließlich zeige sich hier die große Vielfalt von Kirche in der Gesellschaft.

Unerlässlich sei es, dass der Katholikentag den Krieg in der Ukraine aufgreife, über dessen Konsequenzen diskutiere und ein Zeichen des Friedens sende, sagt Kretschmann mit Blick auf die vielen, erst kurzfristig hinzugekommenen Veranstaltungen zum Ukraine-Krieg.

Sehr relevant sei für den Ministerpräsidenten auch die Entwicklung der Kirche, welche gerade für die Diözese Rottenburg-Stuttgart (DRS) mit einem ganzen Paket an Veranstaltungen unter dem Titel „Engagiert“ im Stuttgarter Rathaus, dem Haus der Wirtschaft und auf dem Schillerplatz aufgegriffen werde. Und natürlich werde er auch den „Abend der Begegnung“ besuchen, das Straßenfest zum Auftakt des Katholikentags am Abend des 25. Mai. Dort stellt sich die DRS als Gastgeberin des Laientreffens vor.

Weitere mehr als 200 kulturelle Veranstaltungen aus den Bereichen Musik, Film, Tanz, Kunst und Literatur, Ausstellungen, Kabarett und Theater erwarten die Besucherinnen und Besucher vom 25. bis 29. Mai. Das Gesamtprogramm des Katholikentags gibt es per App, die kostenlos im Google Play Store sowie im App Store zum Download bereitsteht. Das Programm, inklusive mehrerer Suchoptionen, gibt es zudem online unter: www.katholikentag.de/programm.

Der Katholikentag in Stuttgart

Der 102. Deutsche Katholikentag findet vom 25. bis 29. Mai in Stuttgart statt. Als Gäste sind neben Ministerpräsident Winfried Kretschmann unter anderem Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Bundeskanzler Olaf Scholz, der Vorsitzende der Bischofskonferenz Georg Bätzing, Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir, Klimaschutzaktivistin Luisa Neubauer sowie Arzt und Wissenschaftsjournalist Eckhart von Hirschhausen dabei. Veranstalter des Katholikentags ist das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK), Gastgeber die Diözese Rottenburg-Stuttgart. Das Gesamtprogramm steht online unter www.katholikentag.de zur Verfügung. Dort können auch Eintrittskarten erworben werden. Diese gibt es als Dauerkarten oder als Tages- bzw. Abendkarten. Kinder bis elf Jahren können den Katholikentag kostenlos besuchen; alle anderen Besucherinnen und Besucher können Tickets ab 19 Euro (Abendkarte) bis hin zu 108 Euro (Dauerkarte ohne Rabatt) erwerben. Auch dazu finden sich weitere Informationen auf der Homepage des Katholikentags.

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