Patrozinium

Kulturelle Vielfalt bereichert das Patroziniumfest

Das diesjährige Patrozinium wurde als harmonisches internationales Fest gefeiert. Foto: DRS/ Vladimir Lukić

Gemeinsames Patroziniumfest in St. Johannes in Leonberg und Abschluss der Pastoralvisitation

Die Katholische Kirchengemeinde St. Johannes aus Leonberg feierte am Sonntag, 23. Juni, gemeinsam mit der italienischen und kroatischen Gemeinde, ihr Patrozinium, den Schutzherrn der Gemeinde, den Heiligen Johannes den Täufer.

Messe in mehreren Sprachen

In einer vollen Kirche feierte die Gemeinde den Gottesdienst, musikalisch bereichert durch drei Chöre, die in ihrer jeweiligen Sprache die Lieder sangen. Mit diesem Gottesdienst fand auch die Pastoralvisitation in der Seelsorgeeinheit Leonberg/Höfingen ihren Abschluss.  Dekan Anton Feil, Pfarrer Bernhard Josef Schmid, Don Jean Bonane Bakindika und Pater Ivan Škopljanac-Mačina zelebrierten die Messe in mehreren Sprachen. Dekanatsreferent Wolfgang Hensel setzte mit seiner Predigt bestärkende Impulse.

Internationales Programm

Nach dem Festgottesdienst wurde zum gemeinsamen Beisammensein mit internationalem Programm eingeladen. Eine kroatische Folkloregruppe, eine italienische Tanzgruppe und eine deutsche Musikgruppe sorgten für gute Stimmung. Von Rotwurst über Pizza bis hin zu Pita war alles auf der Speisekarte. Die Kinder hatten ihren Spaß auf der Hüpfburg, freuten sich aber auch über das leckere Eis beim Eiswagen.

Wer wird Europameister?

Am Tag zuvor organisierte Jugendreferentin Silvia Calascibetta  ein Fußballturnier für Kinder und Jugendliche in Warmbronn. Nach dem Gottesdienst war die Siegerehrung. Unser Glückwunsch geht hier an die Italiener, die den ersten Platz belegten. Eine „heiß“ diskutierte Frage rund um den Fußball an diesem Gemeindefest war aber natürlich die Frage:  Wer wird Europameister bzw. wer kommt weiter? Besonders spannend wurde es zwischen den Italienern und Kroaten, die am Sonntag auf das Spiel Italien und Kroatien gewartet haben.

Das Fest war ein gelungenes Miteinander. Die jungen Erwachsenen der kroatischen Gemeinde schafften es mit ihrer Fröhlichkeit sogar, dass der Funke der Begeisterung übersprang und gemeinsam das Tanzbein geschwungen wurde.

Grenzen beseitigen und Vorurteile abbauen

An dieser Stelle allen Mitwirkenden beim Gottesdienst und beim Gemeindefest ein herzliches Dankeschön; ohne sie hätte das Patrozinium in dieser Form nicht stattfinden können.
Das Patroziniumfest hat uns wiedermal gezeigt, dass die kulturelle Vielfalt  bereichernd ist und dass wir von der Vielfalt profitieren. Nur wenn wir bereit sind, einen Schritt auf den Anderen zuzugehen, können wir Grenzen beseitigen, Vorurteile abbauen und die Zukunft gemeinsam gestalten.

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