Auf Kompetenz gesetzt
Das Votum für Ursula Kaiser fiel einstimmig aus. Die gesamte Personalkommision sowie Bischof Dr. Klaus Krämer stimmte für die erfahrene Theologin, Pastoralreferentin und Klinikseelsorgerin, die seit 1. Februar die Leitung der gesamten Stuttgarter Klinikseelsorge sowie für die Seelsorge für Aids- und Drogenkranke Menschen, mit einem 15-köpfigen Team übernommen hat. Ursula Kaiser freut sich auf ihre neue Aufgabe und ist dankbar: „Ich finde es toll von der Personalkommission unserer Diözese und besonders auch von Bischof Klaus, dass er diese Entscheidung getroffen und meine Erfahrungen gesehen hat. Ich erhoffe mir auch, dass wir Frauen in den pastoralen Führungspositionen der Katholischen Kirche immer mehr werden.“
„Ich fühlte mich sofort angesprochen und befähigt“
Ursula Kaiser ist für ihre neue Aufgabe bestens vorbereitet. Sie war bereits seit 2019 im Team der Stuttgarter Klinikseelsorge tätig. Zuvor arbeitete sie, während ihrer Beschäftigung in der Seelsorgeeinheit „Rund um den Hohenasperg“, von 1997 bis 2019 in der Klinikseelsorge. Seit 2022 ist sie zudem Mitglied im Beirat der AG Krankenhausseelsorge in der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Die neue Leiterin der Klinikseelsorge zeigt sich selbstbewusst: „Als ich die Stellenausschreibung sah, fühlte ich mich sofort angesprochen und befähigt. Mein erster Gedanke war: Ich bin keine Anfängerin und stehe auch nicht kurz vor dem Ruhestand. Ich bringe viel Erfahrung mit. Ich denke, es läuft darauf hinaus, dass ich die Aufgabe übernehme. Und dann habe ich mich beworben.“
Die Rahmenbedingungen der Seelsorgenden verbessern
Kaiser formuliert ihre ersten Ziele als Leiterin der ökumenischen Klinikseelsorge in Stuttgart: „Ich stehe in den Startlöchern und bin sehr motiviert, den Rollenwechsel von der Kollegin in die Leitung gut hinzubekommen. Mein Ziel ist es, mich für gute Rahmenbedingungen für die Arbeit meiner Kolleg: innen einzusetzen, damit sie ihre wunderbaren Aufgaben als Seelsorgende gut wahrnehmen können. Dazu gehört auch eine gute Selbstfürsorge, die auch spirituelle Bedürfnisse mit einschließt. Ich wünsche mir sehr, dass ich in dieser Rolle von den Kolleg:innen angenommen werde.“




