Fröhlich, festlich, farbenfroh hat Kösingen das 300-jährige Bestehen seiner Pfarrkirche St. Sola gefeiert. Mit Böllerschützen, Festzug, Dorfabend und Bewirtung im Festzelt beteiligten sich die örtlichen Vereine, die Feuerwehr und die ganze Dorfgemeinschaft aktiv an dem Jubiläum. Höhepunkt des zweitägigen Festprogramms war ein Festgottesdienst mit Bischof Dr. Klaus Krämer, musikalisch gestaltet von den KöSingers und dem ökumenischen Kirchenchor Kösingen/Schweindorf unter der Leitung von Dagmar Barsacq. Krämers Besuch in dem 530 Einwohner zählenden Dorf sei ein schönes Zeichen, dass der Bischof auch in ländlichen Raumschaften präsent sei, um die Menschen im Glauben und in der Gemeinschaft zu stärken, sagte Pfarrer Klaus Wolfmaier, Leiter der Seelsorgeeinheit Neresheim.
Gottes- und Nächstenliebe hängen zusammen
Kirchweih sei nicht nur ein Anlass für ein schönes Fest, sondern ein guter Grund, sich intensiv mit dem Fundament des Glaubens auseinanderzusetzen, sagte Krämer in seiner Predigt in St. Sola. „Die Kirchen, die wir bauen, sind auch ein Symbol dieses Glaubens und sollen uns das, was für uns als Christen wirklich wichtig ist, sozusagen in Stein vor Augen führen." Weil Jesus Christus „Fundament und Grund unserer Hoffnung" ist - „der Eckstein, an dem unser Bau Maß nimmt, sollen auch wir Maß nehmen an ihm, an seiner Botschaft vom Reich Gottes, an seiner Botschaft von der barmherzigen Liebe Gottes zu jedem einzelnen Menschen", sagte der Bischof. „Gottes- und Nächstenliebe sind die zentralen Gebote, die innerlich ganz eng zusammenhängen."




