Ein Abend mit Tiefgang trifft es wohl am ehesten, was rund 50 Gäste bei der zweiten Veranstaltung der Reihe „Menschen von hier – erzählen von ihrem Glauben“ in der Balinger Heilig-Geist-Kirche erlebten. Dekanatsreferent Achim Wicker und Monika Blocher von der Katholischen Erwachsenenbildung (Keb) konnten mit Bürgermeister Ermilio Verrengia, Schuldekanin Amrei Steinfort, Studentin Sarah Schöllhammer und der ehemaligen Redakteurin Rosalinde Conzelmann vier „Menschen von hier“ begrüßen, die einen Einblick in ihren Glauben gewährten. Musikalisch umrahmt wurde der Abend vom Meßstetter Singer-Songwriter Tobias Conzelmann, wie es in einer Mitteilung des Dekanats Balingen heißt.
In vier Fragerunden ging es um den persönlichen Glauben, aber auch im um den Glauben in Krisensituationen und den Glaubensschwund in der Gesellschaft. Alle vierTeilnehmer:innen waren sich einig, dass für sie der Glaube essenziell sei. Schuldekanin Amrei Steinfort erinnerte sich: „In der Schule wurde ich auch mit viel Leid in Familien konfrontiert. Was ich tun konnte, war, für diese Kinder und Familien zu beten, um am nächsten Tag wieder mit neuer Kraft in der Klasse sein zu können.“
Sarah Schöllhammer schildert, wie sie in der Coronazeit zur Kirche und damit zum Glauben gefunden habe. Kurze Zeit später war sie die jüngste Mesnerin in Württemberg und hat auch heute im Glauben eine Heimat gefunden. Rosalinde Conzelmann erzählte von ihrem Umzug nach Balingen, wo sie in der Heilig-Geist-Gemeinde nicht nur eine moderne Kirche, sondern auch eine offene Gemeinde angetroffen habe, die ihr zur Heimat geworden sei.
Auch Bürgermeister Ermilio Verrengia betonte die Wichtigkeit des Glaubens und die Bedeutung der Kirchen für das Gemeinwesen. Mit Blick auf die Veranstaltungsreihe „Begegnen. Beten. WeiterBlühen“ der Kirchen in Nachfolge der Gartenschau sagte er: „Danke, dass sich die Kirchen hier in Balingen für das Gemeinwesen und die Gemeinschaft engagieren.“
Mit dem Lied „Halleluja“ verabschiedete Tobias Conzelmann die Zuhörer nach einem besonderen Abend und brachte auch damit zum Ausdruck, welche Hilfe der Glauben im Leben sein kann.



