Jugend

Ministrantinnen und Ministranten pilgern wieder nach Rom

Generalversammlung des CIM in Rom am 10. März 2026

Gruppenfoto anlässlich der Generalversammlung des CIM in Rom am 10. März 2026. Bild: Deutsche Bischofskonferenz / Tobias Knell

Der Internationale Ministrantenbund mit Präsident Dr. Klaus Krämer nimmt Einladung zur XIV. Internationalen Ministrantenwallfahrt im Jahr 2028 an.

Zehntausende Ministrantinnen und Ministranten aus Europa und aus der ganzen Welt werden vom 31. Juli bis zum 4. August 2028 erneut nach Rom pilgern. Der internationale Ministrantenbund Coetus Internationalis Ministrantium (CIM) hat die Einladung des Heiligen Stuhls zur nächsten Internationalen Ministrantenwallfahrt angenommen. Der Präsident des CIM, Bischof Dr. Klaus Krämer (Rottenburg-Stuttgart), zeigte sich erfreut, dass damit der Termin für die nächste große Begegnung der Ministrantinnen und Ministranten in Rom bekannt ist: „Schon jetzt erfüllt mich große Vorfreude auf die nächste Ministrantenwallfahrt nach Rom. Wenn so viele junge Menschen aus Europa und aus vielen anderen Teilen der Welt nach Rom kommen, entsteht eine besondere Atmosphäre. Man begegnet einander über Sprach- und Ländergrenzen hinweg, feiert gemeinsam Gottesdienste und erlebt sehr konkret, dass Kirche eine weltweite Gemeinschaft ist. Für viele Ministrantinnen und Ministranten gehören diese Tage zu den prägendsten Erfahrungen ihres kirchlichen Engagements.“

Ein sehr bewegender Moment

Bei der Generalversammlung des CIM in Rom wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer heute (11. März 2026) von Papst Leo XIV. empfangen, der das Engagement der Ministrantinnen und Ministranten in den Gemeinden der Weltkirche würdigte. „Die Begegnung mit dem Heiligen Vater war für uns alle ein sehr bewegender Moment“, so Bischof Krämer. „Papst Leo hat aufmerksam über das Engagement der Ministrantinnen und Ministranten gesprochen. Man konnte spüren, dass ihm junge Menschen in der Kirche am Herzen liegen. Diese Begegnung hat uns ermutigt und darin bestärkt, die internationale Zusammenarbeit in der Ministrantenpastoral weiter auszubauen.“ 

Junge Menschen bestärken

Auch der Vorsitzende der Jugendkommission der Deutschen Bischofskonferenz, Weihbischof Johannes Wübbe (Osnabrück), freut sich auf die kommende Romwallfahrt und erklärte: „Ministrantinnen und Ministranten übernehmen in ihren Gemeinden Verantwortung und gestalten das Leben der Kirche aktiv mit. Die Wallfahrt nach Rom will zeigen, wie wertvoll dieses Engagement ist, und junge Menschen darin bestärken, ihren Glauben mit Freude zu leben und Verantwortung zu übernehmen.“

Konzept wird weiterentwickelt

Im Jahr 2024 hatten die deutschen (Erz-)Diözesen ein eigenes Pilgerzentrum eingerichtet, das für viele Gruppen zu einem Ort der Begegnung, der Information und auch der Erholung wurde. Mit diesen Erfahrungen wird das Konzept weiterentwickelt und künftig als ein internationales Zentrum des CIM eingerichtet.
 

 

Zum Hintergrund

Der Coetus Internationalis Ministrantium (CIM) ist der internationale Zusammenschluss der Verantwortlichen für die Ministrantenpastoral in zahlreichen Ländern. Ziel ist, die Zusammenarbeit zwischen den Ländern zu stärken und internationale Begegnungen von Ministrantinnen und Ministranten zu fördern. Präsident des CIM ist Bischof Dr. Klaus Krämer (Rottenburg-Stuttgart). Die jüngste internationale Ministrantenwallfahrt fand im Jahr 2024 statt. Damals kamen rund 50.000 Ministrantinnen und Ministranten nach Rom, darunter etwa 35.000 aus Deutschland. Die internationale Ministrantenwallfahrt wird vom CIM gemeinsam mit den nationalen Verantwortlichen der Ministrantenpastoral in den (Erz-)Bistümern vorbereitet. In den kommenden zwei Jahren werden die Programmstruktur und organisatorische Fragen konkretisiert.

 

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