Die dramatischen Bilder vom 26. Dezember 2004 haben sich in das Gedächtnis eingebrannt. Als der Jahrhundert-Tsunami die Welt erschütterte und große Not über die Menschen in Südostasien brachte, wollten viele helfen. Diese Not und die Hilfsbereitschaft waren für die Franziskanerinnen von Reute Anlass, langfristige und nachhaltige Hilfe, auch über Indonesien hinaus, zu ermöglichen. am 30. März des Folgejahres haben sie die „Franziskanerinnen-Stiftung Indonesia - Entwicklungsförderung in der Welt“ gegründet, die ihr 20-jähriges Jubiläum im Kloster Reute feierte.
In den Tagen und Wochen nach der Katastrophe meldeten sich zahllose Menschen im Kloster Reute. Durch die Missionstätigkeit der Franziskanerinnen in Indonesien bestanden gute Kontakte und so konnte gezielt Hilfe geleistet werden. Die Stiftung hatte von Beginn an das Ziel, diese Hilfeleistung und die unterstützten Projekte vor Ort langfristig zu sichern und den nachhaltigen Aufbau von pädagogischen, pastoralen, sozial-caritativen und medizinisch-pflegerischen Wirkungsstätten der Franziskanerinnen von Reute in Indonesien, Brasilien aber auch Projekte in anderen Notstandsgebieten in der Welt zu ermöglichen.





