Gottesdienst

„Nacht der Lichter“

Foto: Dagmar Hempel

In Stuttgart findet die „Nacht der Lichter“ am Sonntag, 13. November, um 18 Uhr in der Stiftskirche statt - auch auf Ukrainisch und Russisch.

Die „Nacht der Lichter“ ist ein ökumenischer Gottesdienst, der an fast hundert Orten in ganz Deutschland gefeiert wird.

„Bezugnehmend auf den Krieg in der Ukraine wird dieses Jahr das Evangelium, neben anderen Sprachen, auch auf Ukrainisch und Russisch vorgelesen“, erzählt Doris Beck, Citydiakonin der Evangelischen Kirche in Stuttgart. Bei der „Nacht der Lichter“ ist es Tradition, dass das Evangelium in verschiedenen Sprachen verkündet wird. Auch die Lieder werden in verschiedenen Sprachen gesungen, so wie dieses Jahr zum Beispiel „Laudate omnes gentes“ auf Ukrainisch. Beatrice Dörner, Pastoralreferentin der Katholischen Kirche, ist ebenfalls im Vorbereitungsteam: „Beim Anzünden der Kerzen geben wir das Licht weiter. Das drückt den gemeinsamen Wunsch nach Frieden und Begegnung aus.“

Ökumenische Feier – auch für Gottesdienstneulinge

Die „Nacht der Lichter“ ist ein ökumenischer Gottesdienst, der nach der Liturgie der Communauté von Taizé gefeiert wird. Im Mittelpunkt stehen biblische Lesungen sowie das singende und stille Gebet um Frieden. Zu Gast wird Bruder Philip aus der Gemeinschaft von Taizé sein, der Grüße und eine Botschaft des Friedens mitbringen wird.

„Bei der ‚Nacht der Lichter‘ beteiligen sich viele Menschen, es ist ein gutes Miteinander. Und dank der Vorsängerinnen und Vorsänger können alle gut mitsingen,“ so Pastoralreferentin Beatrice Dörner. Durch die freiere Form kommen zur „Nacht der Lichter“ oft auch Menschen, die andere Gottesdienste selten oder gar nicht besuchen. „Die Stiftskirche wird durch das gemeinsame Gebet zu einem Kraftort der Hoffnung und der Zuversicht“, sagt Citydiakonin Doris Beck und lädt Menschen jeden Alters zur „Nacht der Lichter“ am 13. November ein.

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