Personal

Neue Steuerfrau im Dienst des Religionsunterrichts

Ordinariatsrätin Ute Augustyniak-Dürr (links im Bild) beglückwünscht Gabriele Klingberg (rechts im Bild) zu ihrem neuen Amt als Referentin für Gymnasien in der Diözese Rottenburg-Stuttgart und überreicht ihr im Park einen bunten Herbstblumenstrauß. .

Ordinariatsrätin Ute Augustyniak-Dürr (links) beglückwünscht Gabriele Klingberg zu ihrem neuen Amt als Referentin für Gymnasien in der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Bild: Diözese Rottenburg-Stuttgart

Amtseinsetzung der Schuldirektorin im Kirchendienst: Gabriele Klingberg entwickelt künftig die Katholische Religionslehre an Gymnasien mit fort.

Als neue Referentin für Gymnasien in der Hauptabteilung „Schulen“ des Bischöflichen Ordinariats der Diözese Rottenburg-Stuttgart wurde Gabriele Klingberg anlässlich einer Feierstunde in ihr Amt eingesetzt. 

In ihrer neuen Funktion ist Klingberg als Schuldirektorin im Kirchendienst (i. K.) zuständig für die Fachaufsicht über den katholischen Religionsunterricht an allen rund 227 öffentlichen Gymnasien in der Diözese Rottenburg-Stuttgart mit seinen rund 425 staatlichen und etwa 37 kirchlichen Religionslehrerinnen und -lehrern sowie den rund 80 dort tätigen Pastoralreferentinnen und -referenten. Sie folgt auf Peter Brause, der aus persönlichen Gründen in seinen früheren Wirkungsbereich zurückkehrte und nun am Internationalen Gymnasium Pierre Trudeau in Barleben bei Magdeburg unterrichtet.

 

Vieles lernt man am besten, wenn ein Thema vernetzt behandelt,
von mehreren Seiten und Perspektiven aus beleuchtet wird.

Ordinariatsrätin Ute Augustyniak-Dürr

 

Ordinariatsrätin Ute Augustyniak-Dürr, Leiterin der Hauptabteilung „Schulen“ im Bischöflichen Ordinariat, sagte anlässlich der Feierstunde, dass der Katholische Religionsunterricht gemeinsam mit anderen Schulfächern und anderen Konfessionen auf dem gleichen Gewässer unterwegs sei. „Es gilt, einen spezifischen Beitrag zum Ganzen zu leisten und gleichzeitig Kooperationen zu suchen, um das Miteinander förderlich für die Schülerinnen und Schüler zu gestalten: Denn vieles lernt man am besten, wenn ein Thema vernetzt behandelt, von mehreren Seiten und Perspektiven aus beleuchtet wird.“    

Zu den neuen Aufgaben von Gabriele Klingberg zählt so künftig die Mitwirkung an der Bildungsplanarbeit und die Konzeptionsentwicklung für das Fach Katholische Religionslehre an Gymnasien sowie die Vertretung des gymnasialen Unterrichtsfachs gegenüber der Öffentlichkeit. Ebenso ist sie für die Kontaktpflege mit den zuständigen Behörden zuständig.

Die Unterrichtsqualität sichern und fortentwickeln

Klingberg selbst wies anlässlich der Feierstunde darauf hin, dass es gelte, perspektivisch die Qualität des Religionsunterrichts zu sichern und fortzuentwickeln. Dabei zähle sie die Weiterentwicklung des konfessionell-kooperativen Religionsunterrichts sowie die Entwicklung möglicher Perspektiven für einen zukunftsfähigen Religionsunterricht, verbunden mit der Frage nach religiöser Bildung für nicht-religiöse Schülerinnen und Schüler, zu ihren Aufgaben.

Darauf, dass Klingberg für ihr neues Amt die notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten mitbringt, verwies Ordinariatsrätin Augustyniak-Dürr. Nach ihrem Studium der Katholischen Theologie und Romanistik in Münster habe sie zunächst an verschiedenen Gymnasien in Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg unterrichtet und sei von 2007 bis 2021 Schuldekanin für Gymnasien in Rottweil gewesen. Darüber hinaus sei sie seit 2009 als Fachberaterin für das Fach Katholische Religion am Regierungspräsidium Tübingen, zuletzt an der Regionalstelle Tübingen des Zentrums für Schulqualität und Lehrerbildung Baden-Württemberg, tätig gewesen und habe bis zum Ende des vergangenen Schuljahrs am Wildermuth-Gymnasium in Tübingen unterrichtet.

Angesichts dieses reichen Erfahrungsschatzes stellte Augustyniak-Dürr an die neue Schuldirektorin im Kirchendienst gewandt fest: „Wenn du jetzt in neuen Gewässern segelst, dann bringst du die erprobte Ausrüstung ebenso wie die Kompetenzen der Steuerung mit, den Weg an Wetter, Wind und Wellen je neu auszurichten, mit einem wachen Blick für Richtung und Ziel.“