Der Name des Förderprogramms „just52“ leitet sich von der Länge der einzureichenden Werbevideos ab, die maximal 52 Sekunden haben dürfen. Darin sollen das Ziel, die Zielgruppe und die Kosten des zu fördernden Projekts vorgestellt werden. Wird der Antrag angenommen, sind bis zu 2.500 Euro Fördermittel möglich, heißt es in einer Mitteilung der diözesane Jugendstiftung "just".
Individuell auf das Projekt zugeschnitten
„Mit der Jubiläumsaktion wollen wir die Antragstellung so einfach wie möglich machen, damit junge Menschen ganz unkompliziert Anträge stellen und so ihre Ideen schnell umsetzen können“, erklärt just-Geschäftsführerin Anna Stützle. Statt aufwendige Formularanträge auszufüllen, schicke man sein Video per E-Mail an just@bdkj-bja.drs.de oder verlinke
es auf Instagram mit @jugendstiftungjust, erläutert Stützle. Die Jugendstiftung just fördere im Schnitt zehn bis 15 Projekte pro Jahr. Der innovative Ansatz variiere dabei etwa vom Einsatz eines Elektrobullis im ländlichen Raum bis hin zu einem Jugendgottesdienst mit Poetry Slam. Entsprechend variiere auch die Fördersumme, die von 150 Euro bis 8.000 Euro sehr individuell auf das jeweilige Projekt, den Ort und die Situation zugeschnitten ist.
389 Projektanträge bewilligt
In den vergangenen 25 Jahren ihres Bestehens hat die Jugendstiftung just 389 Projektanträge bewilligt und insgesamt ungefähr 370.000 Euro ausgeschüttet. Die Anzahl der Projektanträge variiert pro Jahr sehr stark: Während der Pandemie hatte die Stiftung mit einer unkomplizierten Mikroförderung viele Leute erreicht. In den Jahren danach gab es einen Einbruch an Förderanträgen und somit auch bei der Anzahl an Fördergeld-Ausschüttungen. "Dem Anliegen des Stiftungsgründers und damaligen Bischofs Gebhard Fürst, mehr frischen Wind in die Jugendarbeit zu bringen, ist die Stiftung treu geblieben", teilt die Stiftung mit. Für just-Geschäftsführerin Anna Stützle bedeutet das die Möglichkeit, junge Menschen in ihren kreativen Prozessen zu unterstützen und so unmittelbare Jugendarbeit vor Ort und Selbstwirksamkeit zu ermöglichen. „Es ist schön zu sehen, was für tolle Ideen junge Menschen haben, wie diese umgesetzt werden und dass Jugendarbeit auch mal neue Wege
ausprobiert“, sagt sie.



