Aufruf zum Dialog und zur Wiederaufnahme von Friedensverhandlungen
Im Aufruf zum Stuttgarter Ostermarsch heißt es: „Wir ächten Krieg als Mittel der Politik. Wir wollen Dialog, Wiederaufnahme von Verhandlungen über (atomare) Abrüstung! Wir unterstützen Friedensverhandlungen zur Beendigung des Ukrainekriegs! Wir fordern eine Initiative für eine gemeinsame Sicherheitsarchitektur in Europa!“ Kritisiert wird, dass Deutschland das militärisch stärkste EU-Land und Drehscheibe für die NATO in Europa werden will. „Deutsche Waffen, auch aus Baden-Württemberg, befeuern die Kriege der Welt.“ Und weiter: „Die milliardenschweren Aufrüstungsprogramme der Bundesregierung, EU und NATO bedrohen unseren Sozialstaat und alle anderen Bereiche der zivilen Gesellschaft.“
Laut pax christi steht vielen Kommunen „das Wasser bis zum Hals“, doch Soziales, Klimaschutz und Kultur würden weiter zusammengekürzt, auch in Baden-Württemberg: „Die Landesregierung will Konversionen der kriselnden Industrie hin zu Rüstungsproduktion weiter unterstützen und nennt das wider besseres Wissen einen „Jobmotor“. Dabei hätten Investitionen in zivile Infrastruktur, Gesundheit und Bildung erwiesenermaßen einen zwei- bis dreimal höheren Effekt auf den Arbeitsmarkt“, heißt es weiter.
Ostermärsche sind Versammlungen für Friedenspolitik
Die Ostermärsche sind Versammlungen für Friedenspolitik, mit welchen die Prinzipien der UN-Charta, die Menschenrechte und das humanitäre Völkerrecht verteidigt werden. „Wenn die Regierenden von Hochrüstung und Kriegstüchtigkeit reden, halten wir mit Friedensfähigkeit dagegen,“ heißt es im Aufruf. „Statt Zwangsmusterungen und Kriegsdienst für junge Menschen setzen wir uns für Friedensbildung an Schulen und freiwillige zivile Friedensdienste ein.“