Freiwilligendienste

Perspektiven wechseln und Neues lernen

Zehn junge Menschen aus Mexiko, Argentinien, Peru, Uganda und Brasilien leisten seit Anfang September 2023 Friedensdienst in unserer Diözese. Bild: BDKJ / Bischöfliches Jugendamt

Zehn junge Menschen aus Mexiko, Argentinien, Peru, Uganda und Brasilien leisten seit Anfang September Friedensdienst in unserer Diözese.

Die elfte Generation Reverse-Freiwillige ist in der Diözese angekommen. Nach einer ersten Seminarwoche machen sie sich momentan das erste Mal mit ihren Einsatzstellen vertraut, um danach an einem Intensiv-Deutschkurs teilzunehmen. Bei diesem einjährigen Freiwilligendienst geht es darum die Welt kennen zu lernen, eigene Perspektiven zu erweitern und vor allem um das Mitleben, Mitarbeiten und Mitbeten in den Einsatzstellen.

Die Freiwilligen im Alter zwischen 18 und 26 Jahren, die am Reverseprogramm teilnehmen, leisten ihren Dienst in verschiedenen Orten der Diözese. Sie werden in Metzingen, Ditzingen, Ludwigsburg, Friedrichshafen, Iggingen, Dunningen, Bad Waldsee, Leutkirch, Ravensburg und Schemmerhofen tätig werden - überwiegend in Kindertagesstätten, aber auch in Schulen der Schulstifung und in anderen sozialen Einrichtungen.

Deutschkurs und ein vielfältiges Programm

Bevor es Anfang Oktober in den Einsatzstellen losgeht, ermöglicht das erste gemeinsame Seminar mit integriertem Deutschintensivkurs den Freiwilligen in Deutschland anzukommen. Dabei werden sie von Rückkehrer:innen des WFD begleitet. An den Wochenenden organisieren diese ein vielfältiges Programm mit Picknick, Ausflügen und gemeinsame Kochabende, um den Reverseler:innen das Ankommen in dem neuen Umfeld in Deutschland zu erleichtern.

Francisco aus Argentinien freut sich bereits darauf seine Kultur mit den Menschen in seinem Einsatzort zu teilen und ist gespannt auf die neuen Erfahrungen, die er in der Bodenseeschule in Friedrichshafen sammeln wird. Yadira beschäftigt sich in Mexiko mit Umweltaktivismus und fragt sich, wie dieses Thema in ihrem neuen Einsatzort in Ditzingen behandelt wird.

Ende vergangenen Jahres feierte der Reversedienst bereits sein zehnähriges Bestehen. Bei der Jubiläumsfeier der Auslandsdienste am 30. September in Wernau werden die Reversefreiwilligen im Rahmen eines Gottesdienstes begrüßt und in ihre Einsatzorte ausgesendet.

Die Reverse-Freiwilligen 2023/2024

Aus Peru
Patricia Yamileth Rodriguez Diaz (25)
Dunningen

Aus Brasilien
Saori Bechert Kern (19)
Metzingen

Aus Mexico
Yadira Mayrani Bustamante Martinez (24)
Ditzingen/Gerlingen
Jesús Ángel Santiago Reyes (20)
Leutkirch

Aus Argentinien
Aylen Varoli aus Bandera (23)
Schemmerhofen
Francisco Esteban Munoz (24)
Friedrichshafen
Rosario Belén Sequeira Vivas (23)
Ravensburg
Cristian Emir (21)
Bad Waldsee

Aus Uganda
Maria Gorreth Nakaayi (18)
Iggingen
Derrick Kizito aus Kampala (26)
Ludwigsburg

Den Reverse-Weltkirchliche Friedensdienst in der Diözese Rottenburg-Stuttgart gibt es seit September 2012. Idee war und ist, jungen Menschen der Südhalbkugel den gleichen kulturellen Austausch zu ermöglichen, den junge Deutsche mit einem Dienst in Übersee wahrnehmen können. Bislang leisteten insgesamt 81 junge Menschen einen Freiwilligendienst in Deutschland.

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