Diözese

Pfarrer vom Dienst freigestellt

Das Logo der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Vorlage: DRS

Die Diözesanleitung reagiert. Vorlage: DRS

Diözesanleitung reagiert und klärt Vorwürfe wegen Fehlverhaltens und sexueller Belästigung. Die Freistellung dient dem Schutz aller Beteiligten.

Nachdem gegen einen Pfarrer aus dem Dekanat Tuttlingen-Spaichingen Vorwürfe wegen Fehlverhaltens und sexueller Belästigung gegenüber einer erwachsenen Person erhoben worden sind, wurde der Mann bis zur Klärung der Vorwürfe mit sofortiger Wirkung von seinem priesterlichen und pastoralen Dienst in der Gemeinde freigestellt.

„Die Diözese Rottenburg-Stuttgart nimmt die Vorwürfe sehr ernst. Bis zur Klärung der Angelegenheit wird der Mann daher von seinen Aufgaben als Pfarrer freigestellt“, sagt Domkapitular Holger Winterholer, der die Hauptabteilung „Pastorales Personal“ des Bischöflichen Ordinariats der Diözese Rottenburg-Stuttgart gemeinsam mit Ordinariatsrätin Regina Seneca im Tandem leitet und somit Leitungsverantwortung für das Seelsorgepersonal der Diözese hat. 

Die getroffene Maßnahme diene sowohl der sorgfältigen Aufarbeitung der Vorwürfe durch die Diözesanleitung als auch dem Schutz aller Beteiligten, erläutert Winterholer und betont: „Wir bitten um Verständnis, dass – zum Schutz der Persönlichkeitsrechte aller Beteiligten – derzeit keine weiteren Angaben gemacht werden können.“ Zugleich appelliert er an die Öffentlichkeit, respektvoll mit dieser sensiblen Situation umzugehen und das Verfahren in Ruhe und Verantwortung seinen geordneten Weg nehmen zu lassen.

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