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Priester heute - Seelsorger, Gestalter, Gemeindemanager

Zu Gast bei Alpha & Omega: Weihbischof Gerhard Schneider (Mitte) und Andreas Rieg, Regens des Priesterseminars in Rottenburg (rechts).

In der nächsten Ausgabe von "Alpha & Omega" geht es darum, wie sich katholische Priester heute sehen und wie es mit diesem Beruf weitergehen könnte.

Fachkräftemangel ist eines der großen Probleme in der deutschen Gesellschaft und betrifft dabei nicht nur Jobs in Pflege, Handwerk und Ingenieurwesen, sondern auch die katholische Kirche: Besonders betroffen dabei der Mangel an der Fachkraft "Katholischer Priester". In diesem Jahr wurden beispielsweise in ganz Baden-Württemberg nur drei Männer zu Priestern geweiht, immerhin noch einer mehr als in den fünf ostdeutschen Bistümern. Im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen werden es nur sieben Neupriester sein, und auch im überwiegend katholischen Bayern sind es nur zehn Priesterweihen.

Um diesem Nachwuchsmangel auf die Spur zu kommen, hat die katholische Deutsche Bischofskonferenz eine Studie in Auftrag gegeben, die im Mai 2024 vorgestellt wurde. Sie heißt "Wer wird Priester?" und hat bei Priestern, die zwischen 2010 und 2021 geweiht wurden, untersucht, wer warum wie Priester geworden ist in Deutschland.

In der nächsten Ausgabe von "Alpha & Omega – Kirche im Gespräch" geht es darum, wie sich katholische Priester heute sehen und wie es mit diesem Beruf weitergehen könnte. Zu Gast im Studio sind der Rottenburg-Stuttgarter Weihbischof Gerhard Schneider, Mitglied in der Kommission "Geistliche Berufe und Kirchliche Dienste" der Deutschen Bischofskonferenz, die die Studie beauftragt hat. Außerdem Andreas Rieg, der seit 2007 Regens des Priesterseminars in Rottenburg ist und jeden Tag mit den Männern zu tun hat, die Priester werden wollen.

Moderation/Redaktion: Christian Turrey

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