Aktion Hoffnung

Secondhand als wertvolle Ressource

Das hauptamtliche Team der Ulmer „Secontique“ - (von links) Loreta Maslova, Marita Redlich und Helia Relvas - freut sich über die stilvollen Fotos schicker Mode aus zweiter Hand, die zum fünfjährigen Bestehen des Shops gezeigt werden. Foto: drs/Jerabek

Zeigen, dass Mode aus zweiter Hand ganz schön was hermacht: Mit einer Fotoausstellung feiert die „Secontique" in Ulm ihr fünfjähriges Bestehen.

Mit „Stolz und Dankbarkeit für die Unterstützung unserer Partner sowie unserer Kundinnen und Kunden“ blickt das Team der „Secontique“ Ulm auf die ersten Jahre ihres Bestehens zurück: „Es war eine aufregende Zeit und wir freuen uns darauf, weiterhin einen Beitrag zu einem nachhaltigen Lebensstil und wichtigen Sozialprojekten zu leisten“, sagt Shop-Leiterin Marita Redlich. Wie in den vier weiteren Shops in Aalen, Albstadt, Nürtingen und Stuttgart arbeitet das Ulmer Team aus haupt- und ehrenamtlichen Verkäuferinnen dafür, die Wertschätzung für gute Kleidung wieder mehr in den Vordergrund zu rücken. „Mode spendet Hoffnung“ ist das Motto der „Secontique“-Shops; denn mit den Erlösen ihrer Arbeit finanziert die Aktion Hoffnung nachhaltige Sozialprojekte ihrer Mitgliedsorganisationen sowie von Kirchengemeinden und anderen Partnern.

Highlight und kleines Geschenk für die Kunden zum Jubiläum ist eine Ausstellung von Flavia Mash. Die Ulmer Fotografin hat ausgewählte Mode der „Secontique“ eindrucksvoll in Szene gesetzt. An mehreren Stellen im Shop sind Bilder aufgehängt; sie sollen die Bedeutung von Second-Hand-Bekleidung als wertvolle Ressource sichtbar machen. „Als Models habe ich meine Nichte und ihren Freund gewonnen“, berichtet Anita Redlich. Für das Fotoshooting sind die beiden im Ulmer Shop auf Entdeckungstour gegangen. „Wir wollen einmal mehr zeigen, dass man mit secondhand tolle Outfits gestalten kann und dass die ‚Secontique‘ jeden Tag aufs Neue eine Fundgrube ist“, sagt die Shop-Leiterin.

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