Als Betriebsseelsorger ist Diakon Peter Maile immer mit dabei und packt auch mal selbst mit an. Er ist speziell für das Bauprojekt „Stuttgart 21“ zuständig. Als Bischof Dr. Klaus Krämer der aktuelle Stand des Projektes kurz vor Weihnachten gezeigt wurde, war er mit dabei. Zusammen mit Ordinariatsrätin Karin Schieszl-Rathgeb nutzte er die Gelegenheit, um den Arbeitern vor Ort eine kleine Freude zu machen. Jeder, der in der Vorweihnachtszeit noch am Arbeiten war, bekam einen Schoko-Nikolaus. „Es ist berührend, wie man mit einem kurzen Gespräch beim Überreichen einen Einblick in die Lebensgeschichten der Arbeiter erhalten kann“, erzählt Schieszl-Rathgeb von ihren Begegnungen.
„Wir arbeiten mit der Betriebsseelsorge der Diözese Rottenburg-Stuttgart und insbesondere mit Diakon Peter Maile sehr gerne zusammen“, berichtet David Bösinger, Leiter der Ausstellung, des Besucherdienstes und der Pressestelle von Stuttgart 21, als er die kleine Delegation der Diözese durch das Bau-Gelände führt. „Er hat ein Gespür dafür, was die Leute brauchen“, erzählt er weiter. Er sei schon mit gekühlten Wassermelonen bei den Arbeitern gewesen oder mit einer Bratwurst. Einmal hätte er sogar Pullover gestaltet und verteilt.
Bischof Dr. Klaus Krämer zeigt sich auch beeindruckt, sowohl von der Führung durch die Baustelle als auch von der Betriebsseelsorge der Diözese. Immerhin habe die Diözese dort einen Schwerpunkt gesetzt, so der Bischof. Das bestärkt auch Bösinger in seinen Abschiedsworten. Für ihn steht fest: „Du musst bei den Menschen wirken, wenn du Gott nahe bringen möchtest.“ Und das schaffe die Betriebsseelsorge außerordentlich gut.
















