„Sir Karl Jenkins zählt zu den am meisten aufgeführten Komponisten unserer Zeit. Sein kompositorisches Schaffen, das Genregrenzen überschreitet, erreicht die Menschen weltweit und ist besonders auch bei Chören sehr beliebt. Seine 'A Mass for Peace' wurde schon über 3000-mal aufgeführt und viele weitere geistliche Werke aus seiner Feder, wie beispielweise sein 'Stabat Mater' oder sein 'Gloria', gehören mittlerweile zum festen Repertoire von vielen Chören auf der ganzen Welt", heißt es in der Laudatio von Nicol Matt, einem engen Weggefährten, die in Vertretung von Ralph Häcker, dem Amtsleiter des Kulturbüros von Schwäbisch Gmünd, bei der Preisverleihung verlesen wurde. Jenkins sehe „Musik als universelle Sprache, die international verständlich ist, Grenzen überschreitet durch seine leicht zu merkenden Melodien, die Menschen tief in ihrem Herzen berühren".
Jenkins' Verhältnis zum Glauben und den verschiedenen Weltreligionen sei „genauso universell wie seine Musik. Er versteht sich als Friedensstifter, der die Menschen durch seine Musik zusammenbringt und vereint", so Matt in der Laudatio weiter. Das Werk „The Peacemakers“ spiegele diese Ansicht und seinen unerschütterlichen Glauben an das Gute im Menschen wider. Jenkins’ Musik verbindet Elemente unterschiedlicher Stile und Kulturen. In seinen Kompositionen setzt er sich mit aktuellen Themen und gesellschaftspolitischen Fragen auseinander und tritt mit der universalen Sprache der Musik für Frieden und Völkerverständigung ein.



